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Philippinen, April 2011
| April 2011 waren wir
5 TSC-Taucher - Eva & Uwe, Uwe II, Monika &
Helmut zum Tauchen auf
den Philippinen. Einen Teil der Zeit teilten wir mit Ulrike &
Franz-Armin - Taucherfreunde aus München und Uwes Nachbarn. Genau wie im
Oktober 2005 verweilten wir im Raum um Cebu / Bohol.
Bilder gibt's hier im Fotoalbum
Philippinen oder hier als automatische ablaufende DIA-Show. |
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Planung & Anreise

Terminal 1 - Singapur

Bohol-Fähre |
Planung: Da unser Wunschziel "Layang-Layang/ Malaysia"
im geplanten Zeitraum nur eingeschränkt verfügbar war und die Preise
dafür Tränen treibend, suchten wir auf der "boot" kurzfristig
Alternativen. Wir lernten dort
Gabi Harlander von
WIRO-dive
kennen, die uns einen kompetenten und agilen Eindruck machte. Als
sich kurz drauf herausstellte, dass sie in München lebt und
eine Freundin von Ulrike & Franz ist, trafen wir uns alle
spontan zum Pizza
essen. Ein paar Tage später hatte Gabi alles perfekt organisiert.
Sicherheit: Die touristischen Zentren um Cebu/Bohol sind
relativ sicher und gut organisiert. Die Leute sind freundlich und
hilfsbereit. In Großstädten wie Cebu und insbesondere Manila sollte
man aber immer entsprechende Vorsicht walten lassen. Weitere Informationen dazu beim
Auswärtigen Amt.
Klima und Reisezeit:
Als Reisezeit ist wohl November bis Juni optimal - weniger
Regen und nicht zu heiß. Heuer war der April sehr wechselhaft - zu
Beginn kühl und viel Regen, später recht heiß.
- an Land: Lufttemperatur sehr unterschiedlich tags 20-40°, nachts
15-30°,
angenehmer Wind, etwas - teils heftiger - Regen, hohe Luftfeuchtigkeit.
- im Wasser: Wassertemperatur oben 28° unten 26-27°, wenig
bis mittlere Strömung, etwas Wellen. 5mm-Anzug mit Kopfhaube war
uns angenehm.
Kosten: Philippinen sind als Reiseland immer noch recht
günstig und damit wohl die Tauchdestination in Asien mit dem besten
Preis-Leistungsverhältnis.
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| Unterkunft &
Verpflegung

Bohol

Frogfish
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Bohol, Panglao -
Bohol Sea Resort:
Unsere 1.Station bei Henry, einem Augsburger, der schon lange
auf Bohol lebt, hatten wir vom letzten Besuch noch in sehr guter
Erinnerung und wir wurden auch diesmal nicht enttäuscht. Henry selbst war leider
nicht da, das Ressort wird von Remo - einem Schweizer - geführt. Den
Tauchbetrieb leitet in bewährter Weise Hanschi - ein Berliner, auch
schon 10 Jahre vorort.
Unterkunft: 8 Standardzimmer in Reihenhausanordnung. Kleine Veranda mit Platz
für zwei Stühle und kleinen Tisch, direkt am Hauptweg. Die Zimmer
sind klein, ca. 15m² mit Doppelbett 1,5m breit in einer Nische mit
wenig natürlicher Luftzirkulation. Das Bad mit Dusche ist groß
genug. Kalt- und Warmwasser funktionieren einwandfrei. Die
Ausstattung ist gut - AC, Lüfter, viele Steckdosen, kleiner Safe,
Kühlschrank. Die
Matratzen sind (zumindest für normalgewichtige Menschen) zu hart. Daneben gibt es acht schöne,
geräumige Bungalows - den Aufpreis wert.
Ressortausstattung: Großer Swimmingpool, Freiluftbar mit Billard, Dekobar neben
dem Tauchshop, Sitzecke zum Strand hin. Großes rundes, hohes und
luftiges Restaurant - nach fast allen Seiten offen.
Essen:
Frühstück als reichhaltiges Büffet mit viel Auswahl und individuelle
Eier- und Kaffeezubereitung an der original italienischen
Espressomaschine.
Viele europäische Gerichte. Zubereitung sehr ordentlich (Qualität
gut, alles im richtigen Biss - Rind weich, Nudel nicht),
schmackhaft, nicht besonders exotisch.
Wir waren mit unserer Halbpension sehr zufrieden: Salat oder Suppe,
Hauptgang Wahl 1 aus 4, Nachspeise - kein großer Aufwand, kein
Risiko.
Preise: Bier 65p (happy hour 33p), Gerichte 250 - 500p, Salate 250p.
(1€ = 60 Pesos).
Wasser: 1L Plastikflasche 65p (in Alona im Laden bekommt man 1,5l
für 30p).
Billigere, nicht unbedingt bessere Alternativen in der Umgebung -
etliche Restaurants unterschiedlicher Qualität in Alona Beach (gut 20
Minuten Fußweg oder ein paar Pesos per Mopedtaxi).
Sonstiges: WiFi im Restaurant, kostenlos und relativ gut.
Viele Steckdosen im Zimmer, verlässliche 220V, kein Adapter
notwenig.
Und - sehr schön - auf Terminvereinbarung Massage im Ressort möglich
- 360p für 1 Stunde!
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Cabilao

Urlaub pur

Steilwände
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Cabilao,
Polaris Beach and Dive Resort:
Diese Anlage ist schon etwas einfacher, teilweise älter, auch den
ersten Blick nicht so tiptop (die kleine Banka zum Übersetzen,
Ruinen des 1.Tauchshops am Rande der Anlage ...) - vermittelt aber
durch die geräumigen Bungalows und die großzügige Grünfläche unter
Palmen mit vielen schattigen Sitzecken, Hängematten, Liegestühlen -
alle zum Meer hin orientiert - sofort ein wunderbares
Insel-Urlaubsgefühl.
Das Ressort gehört
Franz (Badener, wohnt in Cebu) mit einem Kompagnon, besteht seit
1999 und wurde seither ständig erweitert. Es umfasst mittlerweile 15
Bungalows in verschiedenen Kategorien.
Unterkunft: Schon die einfachste Kategorie heißt "Superior"
und ist auch so. Sehr geräumige Zimmer, großes Bad, gute Ausstattung
(AC, Lüfter, viele Steckdosen, Kühlschrank), schöne Veranda mit
Schaukelstuhl und Blick zum Swimmingpool. Unser "Jupiter" war ein
bisschen schattig und dunkel - das erwies sich aber als sehr
angenehm. Die Matratze im Doppelbett war für Leichtgewichtige wie
uns angenehm.
Die "De Luxe" Häuser sind deutlich neuer, etwas größer,
liegen am Rand der Anlage, weiter weg vom gelegentlichen Trubel im
Pool und der Bar und näher zum Generator. Die Ausstattung ist
ähnlich.
Die "Baumhäuser" sehen nett aus - von so was hat man als
Kind geträumt, haben aber einige Nachteile - Stichwort: Wasserdruck.
Ressortausstattung:
Schöne Swimmingpool-Landschaft, mit Brücke und Wirlpool, nette
Liegemöglichkeiten - alles wunderbar eingewachsen. Es gibt überhaupt viel Schatten unter Palmen, Sitzecken,
überdachte Sitzmatratzen, luftige Bambussitzhäuschen für 6-8
Personen, Hängematten.
Großes luftiges Restaurant, dazu noch ein
"Pizzarestaurant" mit eigenem Ofen,
Freiluftbar zum Meer hin, weitere Bar mit Poolbillard, Dart und Video.
Souvenirshop mit Computer und freiem Internet.
Essen:
Frühstück nach Karte, auch als Brunch nach dem ersten TG möglich.
Große Auswahl - europäisch, etwas Thai, Chinese, Philippin. Würzig
und abwechslungsreich, viel Knoblauch. Besonders zu empfehlen: Thai
noodles, Tom yam, Barbecuespieße und die abwechslungsreichen Salate
- alle bezüglich Hygiene und Verträglichkeit völlig bedenkenlos. Nicht unbedingt ein
Highlight: Rind.
Keine wirkliche Alternative in der Umgebung - die zwei Ressorts
daneben sind nur spärlich besucht.
Preise: Bier 40, Gerichte 200 - 350, Salate 200,
leckere Fruchtshakes 90 - 200.
Wasser: 2L refill in Glasflasche aus großen Kanistern 50p.
Sonstiges: WiFi im Restaurant, Computer im Giftshop, kostenlos, aber nicht
immer stabil und schnell.
Auch hier Massage möglich - dafür gibt es ein eigenes Häuschen mit 2
Liegen. Angestellte Mädels aus dem Ressort machen das sehr gut für
300p/Std.
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Team Talima

Schattig, aber heiß |
Olango,
Talima Beach
Resort:
Die Anlage wurde 2007 erbaut und gehört Horst, einem Deutschen aus
Stuttgart - lebt jetzt in Cebu. Wir haben ihn kurz getroffen. Auch
diese Anlage ist für die Landesverhältnisse auf hohem Niveau
bezüglich Ausstattung, Komfort und Sauberkeit.
Unterkunft: Es gibt einen sehr großen Bungalow mit Terrasse, Wohnzimmer,
Küchenecke, 2 Schlafzimmer mit jeweils Bad & Toilette - ausgestattet
mit AirCon & TV. Durch Lage und Bauweise ist er relativ kühl.
Daneben zwei Bungalows (in denen wir wohnten) mit Holzveranda,
Schlafzimmer mit Doppelbett, kleiner Ecke mit Schrank und
Schreibtisch, Bad & Toilette integriert, nett eingerichtet
ausreichend groß (der zum Meer ist etwas besser belüftet). Die
Ausführung mit sehr viel Holz ist sehr schön und optisch angenehm,
aber bezüglich des Wärmehaushalts "suboptimal". Die Klimaanlage ist
leider kaum funktionsfähig, auch wenn wir eigentlich nur abends kurz
hätten herunterkühlen wollen. Über dem Doppelbett hängt ein
Moskitonetz - das ist auch notwendig. Die Matratze ist nicht zu
hart.
Drei Standardzimmer gibt es auch noch, gerade ausreichend für 2
Betten + Kinderbett, Schrank und Bad mit Toilette. Durch Steinboden
und feste Wände etwas kühler als die 2 Bungalows.
Ressortausstattung:
Die ganze Anlage ist sehr schön grün - mit vielen Palmen, Büschen und Bäumen eingewachsenen,
orientiert zum Meer hin, mit Blick auf die Insel Mactan (Flughafen)
und Cebu.
Es gibt Swimmingpool, Freiluftbar, verschiedene überdachte Sitzbetten und
Sitzecken. Das Restaurant ist luftig, an drei Seiten offen, mit Blick in den
"Park" und aufs Wasser.
Essen: Große Auswahl auf der Karte, aber durch
Nachschubprobleme eingeschränkt. Bodenständig, exotische
Geschmacksnoten, Portionen recht groß - gerade die Landesgerichte
sind sehr viel origineller und ursprünglicher. Also zum Abschluss
noch richtig tolle philippinische Gerichte.
Keine Alternative in der Umgebung.
Preise: Bier 65, Gerichte 200 - 350 (mit Beilagensalat und
Nachspeise), Salate 200.
Wasser: Refill in Karaffe - kostenlos!
Sonstiges: WiFi / Internet - nein. Strom zwischen 17:00h und 21:00h nur eingeschränkt verfügbar.
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| Tauchen
... Basis...
... Betrieb ...

Stau an der Banka
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Bohol, Panglao -
Bohol Sea Resort:
Das Team besteht aus Hanschi, Chris und einheimischen Guides,
Bootsfahrern und Hilfskräften. Organisation und Ausführung sind
tadellos.
Ausstattung: Kleineres, überdachtes Speedboat mit Außenborder
für 6-8 Taucher und eine große, gelbe Banka (einheimisches
Auslegerboot) für ca. 15 Personen.
80cft Alu mit DIN-Anschlüsse, ordentliche Leihausrüstung. Mehrere,
große Spülbecken und gute Möglichkeit Ausrüstung im Schatten zu
trocknen.
Durchführung: Feste Zeiten: 9:00h, 14:00h und Dämmerungs- oder Nachttauchen.
Dauer der Anfahrt 5-10 Minuten. Sehr lohnende
Tagesausflüge zur nahegelegenen Insel Balicasac (20 Minuten) und
zur weit
entfernten Insel Cabilao (2.Stunden) - dort ist das Tauchen einfach
besser.
Die Ausrüstung wird komplett zusammen gebaut und auf das Boot
gebracht. Getaucht wird in kleineren Gruppen, Fotografen i.d.R.
separat. ____________ |

Speedboat - und tschüß

Tauch-Team
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Cabilao,
Polaris Beach and Dive Resort:
Es gibt
4 hauptamtliche Guides (Akim, Allan, Junjun & Co.), Bootsführer
und der gute Basisgeist Denise?. Basenmitinhaber ist Stephan,
ein Schweizer, der das halbe Jahr hier verbringt und sich
hauptsächlich um Automatenrevision gekümmert hat.
Ausstattung: Zwei Tauchboote mit 75 PS Außenborder und Sonnendach, für 10
Taucher - meist sind weniger an Bord. Drei Bankas (klein,
mittel, groß) - i.d.R. nur für Transferdienste und große
Gruppen.
Es gibt die 80cft
Aluflaschen (11,3L) und zwei 100cft (14,1L) mit DIN & INT.
Nitrox gegen Aufpreis (ca. 3€), aber ohne wirkliche
Notwendigkeit.
Durchführung: Sehr flexible Zeiten. Die ersten sind um 7:00h
schon unterwegs, die letzten zum Dämmerungs- oder Nachttauchen
(beides mit kleinem Aufpreis ?!).
Tagesausflüge nach Balicasac.
Ausrüstung wird auch hier komplett zusammen gebaut und aufs Boot
gebracht. Getaucht wird in kleinen Gruppen - i.d.R. mit dem
selben Guide. Alle sind sehr bemüht (aber unterschiedlich
erfolgreich) Sehenswertes zu finden und vor die Augen und
Kameras der Gäste zu bringen - teilweise unter Anwendung eines
Metallstöckchens.
Die Tiefen bewegen sich im Bereich von 20-30m mit langsamen
Aufstiegen und langen Phasen in schönen und interessanten,
flacheren Riffbereichen oder über Seegraswiesen. Wenn erfahrene
Leute tiefer gehen wollen ist das ok. Die Profile sind
alle so, dass auch mal eine kleine Deko ereignisreich
ausgetaucht werden kann.
Unsere Tauchzeiten lagen meist zwischen 70 und 90 Minuten. Die
Guides gingen auch schon mal früher raus - wegen der
dünnen, manchmal zerfetzten Anzüge frierend.
Die Tauchplätze liegt alle um die Insel herum, mit Fahrzeiten von
2-20 Minuten.
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Team Polaris Olango |
Olango,
Polaris Dive Center:
Das Dive Center firmiert auch unter "Polaris", existiert
seit 4 Jahren und gehört wohl Franz, Stefan & Kompagnon. Die Basis
ist recht klein, mit "Mokiey" dem Guide und Tauchlehrer
und Elena der Büromanagerin. Wir vier waren die einzigen Tauchgäste.
Ausstattung: Die basiseigenen Tauchboote waren alle außer
Dienst und so wurden Verwandte aus dem Dorf für die Ausfahrten
angeheuert. Die Banka war einfach ausgestattet und nicht speziell
für Taucher vorbereitet. Für so wenige und erfahrene Taucher kein
Problem.
Man darf endlich wieder selber die Ausrüstung zusammenschrauben
und bei Lust und Laune sogar selbst tragen. Niemand baut den
Automate schief an oder fummelt an den Tragegurten rum wenn Du
gerade das Jacket anziehen willst. Das Reichen der Fotosausrüstung
klappt dann schon.
Die Leihausrüstung ist
neu und gut in Schuss. Es gibt die üblichen 80cft
Aluflaschen mit DIN & INT.
Durchführung: Sehr flexibel und 100% nach unseren
Wünschen, soweit Boot verfügbar und nicht Gezeiten oder Wellen gegen
einen Tauchplatz sprachen. Beim angekündigte "Fuchshaitauchplatz"
hätten wir an einer Ankerleine 46m absteigen sollen - leider hatte
die Banka kein so langes Seil dabei. So stiegen wir frei in der Nähe
des Platzes ab und blieben natürlich "erfolglos". Obwohl -
was heißt erfolglos, zwar keine Haie aber super 50m TG :-).
Die Mehrzahl der Tauchplätze liegt in 5-15 Minuten Entfernung. |
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Fazit

Mandarinfisch
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Keine der Anlagen kann und will mit 5* Luxusressorts auf den
Malediven oder Hotelanlagen nach amerikanischem Standard
konkurrieren. Alle sind aber auf einem Niveau, mit dem wir als
anspruchsvolle Europäer, die auch mal über kleine Unzulänglichkeiten
hinweg sehen, sehr gut leben können. Bohol Sea Resort ist ein guter Einstieg. Organisation, Sauberkeit
und Komfort ist für Philippinische Verhältnisse sehr gut. Durch das
langgezogene Grundstück mit nur einem schmalen Strandabschnitt ist
der Charakter eher "nette Ferienreihenhaussiedlung" und weniger
"Inselgefühl". Cabilao ist schon etwas einfacher, teilweise älter
- vermittelt aber sofort ein wunderbares Insel-Urlaubsgefühl. Eine gute
Entscheidung, den Großteil unserer 3 Wochen dort zu verbringen. Talima/Olango ist durch den Blick auf das dicht besiedelte Mactan
und die Nähe zu Cebu, sowie dem neben dem Ressort liegenden
Freizeitpark einerseits schon wieder sehr zivilisationsnah.
Andererseits durch die rein philippinische Belegschaft vor Ort und
viele einheimische Gäste ist es weniger "europäisch" als die
vorhergehenden Stationen. Das Essen, auch wenn in Verfügbarkeit der
Zutaten manchmal eingeschränkt, schmeckte uns hier am
interessantesten - insbesondere die philippinischen Gerichte. Auch
das Tauchen kann nicht in der "Champions League" gegen
Palau oder
Cocos bestehen, ist aber für mich im guten Mittelfeld der 1.Liga
- und das zu einem attraktiven Preis und angenehm niedrigem "Nanny-Faktor". |
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Fauna & Flora ...

riesige Gorgonienfächer

Anglerfisch
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Im Folgenden eine kurze Aufzählung, was uns in den knapp 40 Tauchgängen
(8 Bohol + 26 Cabilao + 5 Olango) besonders aufgefallen war. Details
unten im Reisetagebuch.
Korallen: Hartkorallen - viele Geweihkorallen und schwarze
Korallen, etliche Weichkorallen, einige Gorgonien und Fächer sowie
sehr viele Anemonen (rote, grüne, blaue, weiße). Die meisten Riffe
sind in gutem Zustand . Auswirkungen von Korallenbleiche, Dynamit-
oder Giftfischerei sind kaum zu sehen. An einigen Riffen gibt es
Dornenkronen und entsprechend abgestorbene Flächen.
Größeres: Einige Schildkröten (Cebu), einige male Barrakudas
(einzelne, kleine Gruppen bis 20, einmal große Schule mit x.000),
einige Napoleon, ein kleiner Blaupunktrochen, kleine und ein großer Schwarm
Makrelen, Muränen, jede Menge Drachenköpfe in allen Farben, kleinere Zackenbarsche, großer Steinfisch, Sepien
- in Gruppen bis 20 Stück, 2 Weißspitzenriffhaie.
Kleingetier: Pygmäenseepferdchen, Geisterpfeifenfische,
Seenadeln, Anglerfisch "frogfish" (2cm bis 40cm, weiß, gelb,
grau, schwarz), Blatt- oder Schaukelfische, viele Mandarinfische, Teufelsskorpionsfisch,
Flügelross bzw. Pegasus,
Garnelen, Schnecken aller Art, Fangschreckenkrebse, mantis shrimp.
VBF (viele bunte Fische): Wimpel-, Fledermaus-,
verschiedenen Doktorfische, Drücker, Clownfische in allen Arten von
winzig bis 15 cm,
Korallenwächter, Grundeln & Partnergarnelen, Geistermuränen, Rotfeuerfische,
Messerfische, Gelbstriemen, viele Füsiliere, tausende Riffbarsche
(orange, violett, blau)
und noch etliche Arten mehr.
Sonstiges: Einige Dornenkronen, Seekobra.
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| ... Plätze...

Balicasac

black forrest
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Durch unsere verschiedenen Stationen haben wir viele unterschiedliche
Plätze betaucht. Im Folgenden beschreibe ich nur ein paar
Highlights. Details unten im Tagebuch. Bohol - Panglao - Hausriff
und weiter Richtung Alona: Das Riff umringt fast die ganze Insel Panglao,
oft mit steilem Hang oder fast senkrechter Wand bis 25m. Je nach
Abschnitt schön bewachsen mit sehr vielen Steinkorallen oder
großflächig beschädigt und mit Algen überwachsen. Nicht sehr viel Fisch,
eher etwas Makroleben.
Bohol - Balicasac: 20 Minuten entfernt liegt die kleine,
nur spärlich bewohnte und als Naturschutzgebiet ausgewiesene Insel.
Mittlerweile gibt es dort einige Ressorts.
Tauchplatz "black forrest": Steilhang bis 50m, sehr
schön fast komplett mit Korallen bedeckt. Einzelne sehr große
Tischkorallen, Büschelweise schwarze Korallen, Plapperkorallen, oben
vorherrschend orange Büsche, dazwischen als Kontrast schwarze
Federsterne.
Tauchplatz "divers heaven" und "sanctuary":
Senkrechte Wand von 3 bis auf ca. 40m, etwas zerklüftet mit kleinen
Nischen und Grotten. Plankton trübt die Sicht stark ein, teilweise
liegt Schatten über der Wand und verstärkt den düsteren Eindruck.
Vereinzelte 2-3m durchmessende gelb-orange Fächer ragen in die
Strömung.
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Plätze |
Cabilao: Die Insel unterliegt als "Marine
Park" dem Naturschutz. Gebühren dafür ca. 1 Euro / Tag. In der
Form eines gleichseitigen Dreiecks (wie ein Vorfahrt achten Schild),
mit einer Kantenlänge von ca. 3,5km. Rund herum gibt es fast überall Steilwände bis 50m mit schönen großen Fächerkorallen. Die
Sicht ist oft nicht so gut und durch viel Plankton getrübt. Auf
der Schattenseite gibt es dann eine etwas gedämpfte und mystische
Stimmung.
Für mich, als Steilwandfreak ist diese Insel ein absolutes
Highlight in den Philippinen. Die besten Wände sind direkt am
Hausriff, Cambaquiz Wall, View point zum Lighthouse im 2.UG.
Kurze Beschreibung der Plätze hier bei
Polaris - Cabilao.
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Wrack einer Banka |
Olango: Die Tauchplätze liegen entweder in der Nähe des
Ressorts am Nordwest Rand von Olango (5-15 Minuten Boostfahrt) oder
gegenüber an der Südostküste von Mactan.
Wir tauchten nur vor Olango. Topologie - oben Seegras und
Sandschrägen mit Korallenblöcken, dann senkrechte Wand bis 50m unten
ebener Sand. Sehenswert ist das Wrack einer Holzbanka nur einen
Steinwurf von der Basis entfernt. Dort tummeln sich Süßlippen und
oft Schwärme von Markelen.
Beim "shark point" ist das 1.Plateau auf 20m, von dort
fällt die Wand senkrecht und atemberaubend auf 50m ab. Auch ohne
Haie ein hai-light für den der's mal etwas tiefer mag. Das
Austauchen vom Sandabsatz langsam die Schräge hoch ist nicht so
toll.
Kurze Beschreibung der Plätze hier bei
Polaris - Olango.
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Reisetagebuch
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| Mo. 4.April
... bis ... Di. 5.April
Anreise ...
... über Singapur ...
... nach Bohol |
Abfahrt Neuried 10:15h: Laslo vom
Aiport-Shuttle-München hat ein Taxi zum Fixpreis von 60 Euro für
4 Personen mit viel Gepäck organisiert. Bei strömenden Regen geht es
mit viel zu hoher Geschwindigkeit zum Flugplatz München/Erding. Beim
Einchecken alles total leer. Singapur Airlines hatte das beantragte
Taucher-Übergepäck nicht im System eingetragen, aber nach kurzer
Rücksprache werden unsere je 30kg ohne Aufpreis verladen. Das
Handgepäck wiegt zum Glück keiner. Pünktlich nehmen wir die Sitze
ein. Die B 777-300 ist nur zu 90% gefüllt. Wir haben zu viert zwei
Dreierreihen. Der Flug ist angenehm ereignislos. Ein paar leichte
Turbulenzen stören nicht. Umsteigen nach 12 Stunden in Singapur in
einen A 320 der Silk Air. Mit leichter Verspätung erreichen wir nach
weiteren 4 Stunden Flug gegen 13:00h Cebu. Bis wir das Gepäck haben
und durch alle Kontrollen sind, ist es 13:20h. Der Fahrer vom
Transferservice schlängelt sich durch den dichten Verkehr zum
Fährterminal. Es wird knapp. Im Laufschritt vom Ticketschalter über
die Gepäckverladung (ca. 12 Euro Aufpreis wegen Übergepäck) auf die
Fähre. Nach 2 Stunden Überfahrt nach Tagbilaran auf Bohol und 30
Minuten Autofahrt auf die kleine Nebeninsel Panglao erreichen wir
nach 25 Std. Reisezeit (bei 6 Stunden Zeitverschiebung) gegen 17:00h
das Bohol Sea Ressort - unsere 1.Station.
Remo der Manager (Schweizer), erklärt uns alles und macht den
Papierkram. Später kommt Hanschi - der Tauchbetriebsleiter (aus
Berlin), den wir von unserem letzten Besuch 2005 noch kennen. Henry
, der Besitzer, ist selbst leider nicht da.
Wir beziehen die Standardbungalows Nr. 2 (Uwe & Eva) und Nr. 1
(Monika & Helmut). Nicht sehr geräumig, aber für die 5 Tage völlig
ausreichend. |
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| Mi. 6.April

Panglao |
Nach einer recht warmen - ohne Klimaanlage gerade
noch aushaltbaren - Nacht. Zwingen wir uns trotz Jetlag um 7:00h zum
Aufstehen. Wir haben schließlich 4 Tauchtage zu absolvieren.
Frühstück gibt es in Buffetform. Mit Früchten, Müsli, Wurst und Eier
nach Wahl zubereitet, sowie Kaffee oder Capuccino ist fast alles was
der Magen begehrt aufgetischt. Brot gibt es nur in Form von Tost
oder Hefesemmeln.
1. Ausfahrt 9:00h Übungsplatz PPB "peak performance boancy",
ca. 3 Minuten nach Süden
Sandschräge mit einzelnen Korallenblöcken und Seegrasflächen. Es
soll Seenadeln und Geisterpfeifenfische geben. Als Highlight sehen
wir einen ca. 25cm großen schwarzen Frogfish und einen aus dem Sand
aufgescheuchten fetten Himmelsgucker.
2. Ausfahrt 13:30h "Kalipayan", ein wenig weiter noch nach
Süden.
Diesmal mit einer richtigen kleinen, schön bewachsen Steilwand von 3
- 18m und einigen schwarzen "ghost pipe fishes" (2-8 cm), daneben
Hornhechte, viele Anemonen - die Mehrzahl knallrot - mit
Clownsfischen, Fledermausfischen, Schnecken, einzelnen Makrelen,
Papageifischen, Drückern, Hornkofferfischen, Seezunge, Krebsen und
Garnelen.
Restprogramm: Pool und Dekobier. |
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| Do. 7.April

Balicasac |
Um 6:00h weckt uns die Sonne. Immer noch
verschlafen frühstücken wir um 7:00h. Pünktlich 9:00h bringt uns das
kleine Tauchboot als Tender zur großen Ausleger-Banka. Mit 9 Gästen
und 3 Guides an Bord ist viel Platz. Die See ist ruhig und so dauert
die Überfahrt nach Balicasac Island nur 20 Minuten. 1. Tauchgang:
"black forest".
Der steile Hang ist schön mit Korallen bedeckt. Einzelne sehr große
Tischkorallen, Büschelweise schwarze Korallen, Plapperkorallen, oben
vorherrschend orange Büsche, dazwischen als Kontrast schwarze
Federsterne.
An Getier zu sehen: Schnecken, 2 Hornhechte, große Kugelfische,
sehr viel kleine Fischschwärme von Riffbarschen in blau, orange,
gelb und lila, sowie Gelbstriemen und blaue Füsiliere.
2. Tauchgang: "divers heaven" nach "sanctuary".
Senkrechte Wand von 3 bis auf ca. 40m, etwas zerklüftet mit kleinen
Nischen und Grotten. Plankton trübt die Sicht stark ein, teilweise
liegt Schatten über der Wand und verstärkt den düsteren Eindruck.
Vereinzelte 2-3m durchmessende gelb-orange Fächer ragen in die
Strömung.
Viele Süßlippen, blaue Schnapper, großer Zackenbarsch,
Drachenkopf, Muräne, mittelgroßer Schwarm (> 1.000) silberner
Makrelen, Gruppe mit ca. 10 großen blauen Makrelen.
Rund um die Inseln ankern noch 10 andere Tauchboote - und heute
ist noch nicht Hochbetrieb. Gegen 15:00h sind wir an der Basis
zurück und machen uns einen ruhigen Restnachmittag. Massage für Eva
(gestern) und Monika (heute) zu 360 Pesos (ca. 6 Euro) runden den
Wellness Nachmittag ab. |
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| Fr. 8.April

Panglao |
1. Tauchgang: "Cheepney". 10-15 Minuten die
Küste lang nach Südost. Schräger Hang und kleine Wand. Nicht so
aufregend. 2. Tauchgang: "Sanctuary". Hang bis 25m, kleine
Korallenblöcke, kleine Wand zwischen 5 und 15m. Sehr viele
Steinkorallen, größere Areale zerstört, teilweise mit Schleimalgen
überwuchert. Eine große Fächerkoralle, wie ein Apfelbaum, weiß mit
watteartigen "Blüten". |
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| Sa. 9.April

Balicasac |
Abfahrt 9:00h. An Bord sind 13 Taucher, 3
Schnorchler und 3 Guides - ausreichend Platz auf der Banka für alle.
1. Tauchgang: "black forest"
Beim Abtauchen, noch auf dem Plateau, schon der erste kleine weiße
Schaukelfisch. Knapp unter dem Wasserspiegel kreist ein Schwarm
Barrakudas. Die Japaner neben uns setzen sich vor Begeisterung
rücklings in die Korallenbüsche. In den Geweihkorallen sitzt der
nächste Blattfisch, ein gelber. Dann geht's den steilen Hang runter.
Ein paar größere Nacktschnecken. Viele Anemonen, darin kleine
Glasgarnelchen und größere Porzellankrabben.
Blaue große Makrelen, sehr großer Kugelfisch beim Putzen, grauer
Maskenkugelfisch, blauer Kugelfisch, viele Wimpelfische. Zum Ende
des TG eine große Schildkröte.
2. Tauchgang: "divers heaven"
Steil runter auf 30m, dort sieht man, wie die Wand langsam aus
läuft. Ein kleiner Schwarm Makrelen zieht vorbei. Die Sicht ist
besser, wenn auch nicht sehr gut. Je weiter wir Richtung Oberfläche
kommen, desto heller und freundlicher wird es durch die heute
strahlend scheinende Sonne. Erst zeigt uns der Guide einen kleinen
weißen Frogfish, etwas weiter oben bei 26m in einer weiß-grauen
Blattkoralle, geformt wie ein Elefantenohr, sitzen zwei 30cm große
Frogfish - grau-weiß, völlig Ton in Ton.
Schwärme blaue und lila Riffbarsche, blaue Füsiliere, Salpen
durchsichtig mit 11 Ringen
große Schildkröte mit zwei Schiffshaltern. |
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| So. 10.April

Transfer nach Cabilao |
Abfahrt 10:30h. Mit dem Minibus Bohol die Westküste
hinauf. Nach ca. 1,5h erreichen wir einen winzig kleinen Hafen. Zwei
verwegen aussehende Typen mit einer kleinen Banka holen uns ab.
Obwohl das Meer sehr bewegt aussieht bleiben wir überraschend
trocken. Die Überfahrt und einmal halb um die Insel Cabilao herum
dauert ca. 30 Minuten. Von der Terrasse des Resorts winken uns
Ulrike & Franz willkommen. Uwe II kommt gegen 18:00h von Cebu nach.
Das Wetter ist bedeckt und etwas windig, mit angenehmen
Temperaturen. |
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| Mo. 11.April

Cabilao |
Aufstehen 7:00h. Vom Frühstück nur den Kaffee
jetzt, den Rest nach dem 1.TG 1. Tauchgang Abfahrt 9:00h - "Lighthouse",
knapp 5 Minuten nach Norden.
Unterm Boot auf 3m Sand und etwas Seegras. Zunächst geht es langsam
den schrägen Hang runter. Kleinere und größere Korallenblöcke,
einige große Tonnenschwämme, grüne riesige Elefantenohrkorallen
überziehen die Sandfläche. Auf 24m wird der eher langweilige Grund
waagrecht um dann an der Kante senkrecht dramatisch und herrlich
bewachsen ins Nirwana abzubrechen. Allan, der Guide, sucht Minuten
lang in einer violetten Fächerkoralle nach Pygmäenseepferdchen. Er
wird auch fündig und die anderen versuchen Fotos zu machen. Ich
hänge mich über den Abbys und bewundere das von Fächern verzierte
Dunkel unter mir.
Die Sichtweite ist nicht besonders gut - vielleicht 15m. An Fauna
zu sehen gab es: pygmies, Seenadeln, winzige Knopfkrabben, mehrere
große Pistolenkrebse, große und kleine Kugelfische, blaue und gelbe
Kofferfische, Falterfische, blaue Füsilier, viele Anemonen mit
Clownsfischen, tausende Riffbarsche und einiges mehr.
2. Tauchgang Abfahrt 13:15h - "Hausriff Nord"
Senkrechte Wand von 5 - 50m. Sehr gute Sicht > 30m. Alles vollkommen
überwachsen mit Korallen und Schwämmen. Viele Fächer - weiß, orange,
lila, grün. Kleiner gelb-schwarzer Anglerfisch. Einige 5mm große
Pygmies in lila Fächer auf 28m.
Im Freiwasser kleine Schwärme blauer Füsiliere, große Schule
Barrakudas - als Ball mit 5m Durchmesser. In den oberen, Licht
durchfluteten Bereichen viele Weichkorallen und Anemonen. Sonstige
Fauna: Schnecken, Krebse, lila & blaue Riffbarsche.
3. Tauchgang Abfahrt 16:30h - "Mandarin-fish-dive", an der
Ostküste, Nähe Talisay Pier
Um die halbe Insel rum, ca. 20 Min. Fahrt. Kleines Riff, von 5m
schräg runter auf 25m, nicht sehr schön - aber ok. 2
Geisterpfeifenfische, etliche kleine Drachenköpfe, mehrere große
Seenadeln, einige Schnecken, 2 Flügelrossfische (pegasus) und viele
Mandarinfische. |
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| Di. 12.April

Cabilao |
1. Tauchgang 9:00h - "Lo'oc": 10 Minuten nach
Norden, ums Ecks herum
Hang bis 20m viele Blöcke, sehr bunt. Dann die senkrechte Wand
hinunter. Alles komplett überwachsen, etliche kleine und mittlere
Fächer.Fauna: 3 Pegasus, 2 kleine & 1 größerer
Geisterpfeifenfisch, Titandrücker, große Hornhechte, Feilenfische,
Anemonen, Harlekingarnelen, Rotfeuerfisch, Drachenkopf.
2. Tauchgang 14:00h - "chappel point": 5 Minuten nach Süden
Drop off von 5 - 45m, mit Überhängen und Einschnitten, unten geht
die Halde schräg weiter runter, dort einzelner sehr große Fächer mit
Stamm - wie ein Baum im Winter. An der Wand viele Fächer, einzelne
riesig groß - 2m raus 4m hoch. Stimmung wunderbar dunkel und
mystisch. Ab 20m wieder hell und bunt. Auf den obersten 10m kleine
Durchbrüche und verwinkelte Blockstrukturen.
Kleiner Thunfisch, große Drücker, große und kleine Kugelfische,
Wimpelfische, einige Schnecken und Garnelen, Drachenkopf, Anemonen
mit Clownsfischen, die üblichen Rifffische... |
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| Mi. 13.April

Cabilao |
1. Tauchgang 8:30h - "South Point": 10
Minuten nach Süden an die Spitze
Steilwand von Oberfläche bis 45m, teilweise stark überhängend, mit
Grotten und Einbuchtungen. Tief hinten in einer kleinen Höhle auf
25m sitzt ein Weißspitzenhai.Einzelne große Fächer an der Wand,
büschelweise schwarze Korallen, sonst alles voller Hartkorallen.
Dunkler Eindruck. Oben teilweise mit Schleimalgen überzogen und von
einer ganzen Horde Dornenkronen geplagt.
Große, trächtige Seenadel, Makrelen, Kugelfische, gelber
Schaukelfisch, kleine Schnecken, Drachenkopf, 4 Rotfeuerfische auf
einem Fleck, winzige Krabben, die üblichen VBF.
Auf der Rückfahrt gießt es in Strömen, die Wolken reichen fast
bis zum Meeresspiegel herab.
2. Tauchgang 13:00h - "Talisay": Ort im Osten der Insel:
12 Minuten
Auf dem hellen Riffdach viele Seenadeln und eine schöne
Geistermuräne - blauer Körper, gelber Kopf. Das Riff als steiler
Hang von 8 bis 30m, dann in Sand mit größeren Korallenblöcken
auslaufend. Viele Fischreusen stehen herum - durch das Heraufziehen
mit Seilen liegen große Geweihkorallentische abgebrochen im Hang.
Wegen der Ostlage und trüben Sicht ist es relativ dunkel. Im Riff
streift ein Barrakuda umher. Draußen schwimmen 20 Sepien.
Steinkorallen und Geweihkorallen prägen das Bild. Viele Stellen
sind braun oder grau - es macht einen alten, etwas tristen Eindruck.
Oben wieder freundlicher mit vielen Anemonen in allen Arten und
roten Clownfischen. Ein großer Kugelfisch schläft auf einer Koralle.
3. Tauchgang 16:30h - Hausriff Nord to "view point"
Beste Wand hier weit und breit. Viele Weichkorallen, herrliche
Fächer - weiß, orange, gelb. In der Dämmerung fangen einige schon ab
zu "blühen". Kleiner gelber Anglerfisch, ein paar Seenadeln,
Rotfeuerfische, kleine Zackenbarsche, blauer Kugelfisch,
Wimpelfische, tausende Riffbarsche. |
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| Do. 14.April

Cabilao |
1. Tauchgang 8:30h - "three coco": 5 Minuten
nach Norden
Steilwand runter auf 40+ m - dort geht die Wand langsam in Sandhang
über. Unten herrlich düster und magisch, wenig Bewuchs, kaum Fächer,
Einbuchtungen und kleine Grotten. Weiter oben sehr viele dunkelgrüne
Korallen - in den Ästen sitzen hunderte gelber Barsche.Große
Fledermausfische, Schildkröte mit zwei Schiffshaltern, Schwarm
gelber Süßlippen, etliche Schnecken - gelb, gelb-blau, schwarz-grün.
Oben im Flachbereich Seegraswiese mit Messerfischen und grünem
Feilenfisch, Makrelen treiben einen Schwarm blauer Füsiliere.
2. Tauchgang 13:30h - "view point": 3 Minuten nach Norden
Steilwand 5 - 50m. Erst runter, dort Fächer, 2 blau-lila
Zackenbarsche. Viele Weichkorallen - Edelkorallen in rot, gelb.
Lila. Große Doktorfische im Freiwasser. Sicht nicht besonders - viel
Plankton.
Sehr viele Anemonen mit gelben, roten und rosa Clownfischen und
Glasgarnelen. Makrelen jagen im Blau-grau. An der Kante sehr schön
bewachsen und viele bunte Rifffische. Eine Gruppe kleiner Barrakudas
(10 Stück, 20cm) mit leuchtend gelbem Schwanz patrolieren vorbei.
Winzige Knopfkrabben in einer Weichkoralle, viele Nacktschnecken -
gelb-blaue, grün-rote, orange mit Warzen. |
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| Fr. 15.April

Cabilao |
1. Tauchgang 8:30h - "Cambaquiz Wall"
Wand oben nicht so schön, also ziehen wir gleich ziemlich runter.
Unten schöne Fächer und eine kleine Höhle in einem Winkel. Sicht
mäßig, trüb, viel Plankton. Leichte bis mittlere Strömung. Im Riff
ein schwarz gezeichneter, großer, alter Barrakuda. Noch mal runter
auf 24m - dort sitzt auf einer grauen Blattkoralle ein großer grauer
Anglerfisch völlig frei.Anemonen mit Clowns und Glasgarnelen,
einige Schnecken, Porzellankrabbe, weißer und blauer Kugelfisch,
Falterfische. Zwischen drinnen "slope" und kahl gefressenen
Steinkorallenfelder mit einzelnen Dornenkronen. Super getarnter
Steinfisch. Neonrote Anemone, blaue Muräne.
2. Tauchgang 13:30h - "Haus Riff Süd"
Wand runter zu den schönen Fächern. Unten gute Sicht bis zum Grund
bei ca. 60m. Blaue Glas-Wollkrabbe, kleiner Barrakuda, viele blaue
Füsiliere, Wimpelfische, Doktorfische, Trompetenfisch. Oben viele
Weichkorallen und sehr bunt.
3. Tauchgang 17:30h - "Lighthouse", Nachttauchgang
Sandiger Hang mit vielen Korallenblöcken, bis 15m.
2 Muränen, knallroter Drachenkopf, etliche Rotfeuerfische, viele
Seenadeln, viele Einsiedlerkrebse - von 5mm - 10cm, Garnelen - rot,
gelb, Glas, Harlekin, Knopf. Fangschreckenkrebs, riesiger
Mantisschrimp, marmorierter Strudelwurm, rote Flachschnecke. Der
feuerrote, spitze Kopf eines unbekannten Fisches lugt aus einem
Loch? |
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| Sa. 16.April

Cabilao |
1. Tauchgang 8:30h - "Cambaquiz Corner"
Beste Wand, senkrecht - teilweise überhängend, auf 70m abfallend.
Ganze Buschreihen schwarzer Korallen schimmern silbrig-grau im
Gegenlicht - "magic all around" …Große Fächer und
Gorgonien - weiß, rot, lila. Kleine Barrakudas, große Schildkröten,
ein paar Schnecken und die üblichen VBF. Wir sind meist soweit von
der Wand weg und genießen nur den Gesamteindruck der Landschaft.
2. Tauchgang 13:30h - "Hausriff Nord"
Die Steilwand runter - wie immer. Auf 45m kreuzt ein
Weißspitzenriffhai. Auf dem Weg nach oben einige größere Schnapper.
Blauer Kofferfisch, Messerfische, Schnecken - weiß, gelb, grün,
Fadennetz. Winzige bunte Riffbarsche. Doktorfische, Falter- und
Wimpel, grüner Feilenfisch. |
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| So. 17.April

Cabilao |
1. Tauchgang 8:30h - "view corner" - ex HH
spot (vor 15 Jahren gab's hier Hammerhaie :-)
Steiler Hang bis zu Sandplateau auf 25m. Viele Weichkorallen auf der
ebenen Fläche - ein Zeichen, dass es hier öfters drüber fegt. An der
Kante bricht die Wand senkrecht auf 50-60m hinunter. Auf 50m steht
eine Gruppe 10-15 großer, alter Barrakudas seelenruhig in der
mittlerweile auffrischenden Strömung. 30m über uns ein großer
Schwarm Schnapper. Langsam die Wand hoch und gegen die kräftige
Strömung schräg über den sandigen, waagrechten Absatz zum Hang
zurück. Oben noch Schildkröte, Schiffshalter, Kofferfische und die
üblichen VBF.2. Tauchgang 13:30h - "3 coco bis chappel"
Wand runter, unten sehr klar. Durchbruch als kleine Höhle ins
Riffdach. VBF
3. Tauchgang 16:30h - "Mandarin dive"
Mehrere Mandarinfische, Geisterpfeifenfisch, Drachenkopf, devil
scorpion fish, 3 Pegasus, Quallen, Seenadeln, beige Muräne,
pfeilschnell im Dunkeln eine Gruppe Makrelen. |
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| Mo. 18.April

Cabilao |
1. Tauchgang 8:30h - "Cambaquiz corner"
Senkrechte Wand, kleiner Absatz auf 30m, dann fällt die Wand
senkrecht - teils überhängend bis 70m. Ganze Wälder schwarzer
Korallen schimmern silbern an der dunklen Wand. Unten ab 30m sehr
gute Sicht, oben schlechter.Am Riff Dornenkronen - ab zur
Entsorgung. Die üblichen VBF, ein paar Sepien - nur schemenhaft.
2. Tauchgang 13:30h - "Lo'oc"
Starke Strömung, mit hohem Tempo die Wand entlang - plötzlich
Stillstand.
Schnecken, Seenadeln, winzige Anemonenfische, große
Fledermausfische, Trompetenfische. |
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| Di. 19.April

Cabilao |
1. Tauchgang 8:30h - "Talisay"
Steilhang bis auf 40m, teilweise sandig, abwechselnd schön - dann
wieder größere Bereiche von Dornenkronen kahl gefressen. Einige
schöne Fächer, einer wie ein blühender Apfelbaum, viele gelbe
Blattkorallen - aber ohne Bewohner.Sehr großer Feilenfisch,
einige mittlere Picassodrücker, einige große Titandrücker, viele
Doktorfische, Messerfische, kleine Krabben, tausende lila
Riffbarsche, Rippenquallen.
2. Tauchgang 13:30h - "Hausriff Nord"
Wie immer tolle Wand. Pygmie in Gorgonie auf 27m, gelber
Schaukelfisch auf Tischkoralle, Ghostpipe in kleiner Höhle. Viele
schöne Fächer, oben sehr bunt und tadellos intakt.
3. Tauchgang 16:30h - "Lighthouse"
An der Wand schon recht dunkel. Im Grau 2 große Barrakudas, ein paar
sehr große Goldmakrelen, Doktorfische, blattartiger Pipefish,
einige Seenadeln - grau-weiß mit rotem Schwanz und grüne. |
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| Mi. 20.April

Cabilao |
1. Tauchgang 8:30h - "Lighthouse" - 2. UG
Seegraswiese, Hand, sandiger Absatz auf 25m - dann fällt die Wand
senkrecht auf 60m.
Unten ist es klar und dunkel, karger Fels, wenig Bewuchs - wie
zuhause. Weiter oben, unterhalb des Absatzes, sehr schöne Fächer.
Die disco-clamp in einer kleinen Höhle auf 30m ist noch geschlossen
und schläft.Grüne Seenadeln, einige Schnecken, mehrer
leave-pipefish, winzige Anemonenfische.
2. Tauchgang 13:30h - "chappel point" to "south point"
Wand bis auf 45m, teilweise Einbuchtungen und kleine Grotten. Sicht
nicht besonders.
Napoleon, großer Barrakuda, einige große Fledermausfische,
Blaupunktrochen, VBF. |
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| Do. 21.April

Cabilao |
1. Tauchgang 8:30h - "View point" to "Lighthouse"
Auf dem Riffdach beim Einstieg eine große schwarz-weiß gebänderte
Seekobra.Senkrecht die Wand runter. Mittlere bis starke Strömung.
Unten um die Spitze des Plateaus herum. Über uns sammeln sich
Makrelen zu einem kreisenden Ball. Langsam lösen sie sich von der
Riffkante und driften ins Freie. Darüber eine große Schule
Barrakudas. Wir kämpfen uns zur Kante hoch. Die Fotografen folgen
den 2 Schwärmen, die sich inzwischen optisch vermischt haben, ins
Blaue. Nur mit etwas Anschubhilfe vom Guide Allan geht's zurück ans
Riff.
Nach 16 Minuten sind 100bar weg, also hoch in die Seegraswiese
für den Rest des TG. Beim Aufstieg eine Gruppe mit 20 Sepias und
eine große Schildkröte.
Weitere Sichtungen: Seenadeln - grün und braun, Muränen - eine
braun, eine weiße, 3 leave pipes, zum Abschluss einen großen
Barrakuda im Seegras - Speicherkarte voll. |
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| Fr. 22.April

Transfer nach Olango |
Abfahrt 7:45h. Mit dem kleinen Tauchboot setzen wir
über zur großen Banka. Da Fahrt ist trotz leichtem Wellengang mit 27 km/h
flott und ruhig. Um 8:00h erreichen wir Cebu Festland. Dort
übernimmt der erste Minibus Uwe und unsere neuen Tauchfreunde vom
TSC Kaarst Anja & Thomas für den Transfer zum Flughafen. Wir
verbleibenden vier werden etwas später eingeladen und fahren knapp 2
Stunden zum Hilton Peer - Mandau City ?. Mit einer kleinen Banka
setzen wir in 30 Minuten über nach Olango. Nach einem kleinen
Mittagessen starten wir dort zur ersten Tauchausfahrt.
1. Tauchgang 14:30h - "Sanctuary"
Gleich an der Abtauchstelle auf 5m: Seegras-Seepferdchen (2cm),
grüne Seenadel, Nacktschnecke, leave-pipefish. Dann über spärlich
mit Korallenblöcken überzogene Sandschräge runter zur Wandkante bei
25m. Die Wand fällt senkrecht auf 50m ab. Am Rand noch schön mit
Weichkorallen bewachsen wir sie schell kahler und dunkel. Ein paar
kleine Fächer verschönern den Drift. Einige Schnapper und
Zackenbarsche tummeln sich in einer Rinne. Ein größerer Schwarm
Makrelen, noch in loser Formation und noch nicht als Ball schwimmen
vorbei. Beim langsamen Auftauchen noch mehrere sehr große
Falterfische, Seenadeln (eine schwarz und 20cm lang), Muränen - eine
grau-weiß, eine gelb-braun, etliche Schnecken. |
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| Sa. 23.April

Olango
 |
1. Tauchgang 9:00h - "shark point wall" -
try dive
Eigentlich soll der thresher shark point ein gutes Stück von der
Wand weg auf Sandgrund in 46m Tiefe sein. Abstieg geplant an der
Ankerleine. Nun - die Leine war zu kurz, daher freier Abstieg ins
Blaue. Bald wird eine Sandfläche sichtbar - das ist aber nur das
Riffplateau vor der Wand auf 20 - 25m. Daneben die Kante. Wir folgen
der senkrechten Wand runter auf 50m. Unserer Guide Mokiey deutet auf eine
Sandfläche vor der Wand. Wir verharren einige Minuten auf Tiefe.
Dann langsam zurück die Wand entlang. Einige kleine Fächer, wenig
Fisch, kein Hai.Weiter oben auf der Sandschräge einige
Korallenblöcke, ein paar Rotfeuerfische, kleiner Feilenfisch,
Igelfisch, ein paar Nacktschnecken, Kinderstube, großer
Anemonenfelsen ohne Fische, viele große Seesterne.
2. Tauchgang 14:00h - "wreck" to "St. Rosa pier"
Beim Abtauchen eine braun-schwarz gebänderte Seeschlange auf
Beutezug durchs Seegras. Die Überreste des Wracks einer großen Banka
liegen auf dem Sandhang vor der Kante auf 25m. Rumpf und Ausleger
sind weitgehend verrottet. Mast und Aufbauten bieten einen schönen
Hintergrund für die Gruppe großer gelber Süßlippen. Um die
Holzgerippe schwimmen Schwärme schwarzer Doktorfische und schwarzer
Schnapper. Über der Abbruch ins Dunkel sammeln sich eine Schule
silberner kleinerer Schnapper und einzelne Makrelen.
Anschließend die Wand runter. Dort nur wenig Fisch - einzelne
Zackenbarsche, Doktorfische, Falterfische und im Freiwasser eine
kleine Gruppen grüner Füsiliere?. In einer lila Fächerkoralle auf
27m sitzt ein winziges Seepferdchen.
Mit leichter Deko und mittlerweile auffrischenden Strömung
gleiten wir über den Sandhang hoch. Dabei Blatt-Pfeifenfisch,
Seenadeln, Schnecken, winziger Fisch mit Angel - "dragonet". Zwei hübsch große
Fledermausfische schwimmen interessiert neben uns. In
Korallenblöcken verstecken sich Muränen, winzige blaue Kofferfische,
Rotfeuerfische. |
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| So. 24.April

Olango |
1. Tauchgang 8:00h - "shark point wall"
Wieder frei runter - wieder nichts … Einige schwarze Korallen an der
Wand. Auf der Sandschräge: Schnecken, Igelfisch, Kofferfische,
Scholle, viele Quallen. Der Boden ist teilweise mit Algen überzogen.
2. Tauchgang 14:30h - "St. Rosa pier"
Senkrechte Wand von 15 - 50m. Ein paar kleinere Fächer, etliche
schöne Weichkorallenbüschel - lila, weiß, rosa, blau, grün! Wenig
Fisch.
Auf der Sandschräge verstreut Korallen und Felsblöcke. Einige
Seenadeln, einige Schnecken, braun-schwarze Seeschlage.
Mittelgroße Welse. |
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| Mo. 25.April

Olango |
Zum Abschluss tauchfrei und Landausflug zum
Vogelschutzgebiet. Für 2 x 300 Pesos mieten wir zwei Tricycles
(Mopeds mit Beiwagen) und lassen uns 7km über die Insel kutschieren.
Das allein ist ein Erlebnis (haptisch, visuell und olfaktorisch :-)
- also wir werden kräftig durchgeschüttelt, es gibt viel zu sehen,
teilweise auch zu riechen. Auf der Insel gibt es wenig
Verdienstmöglichkeiten. Der Lebensstandard ist auch für
philippinische Verhältnisse niedrig. Das bisschen Tourismus ist
hauptsächlich in koreanischer Hand. Daneben gibt es mit dem Talima
ein einziges Ressort.
Die Wattflächen sind eine wichtige Zwischenstation für Zugvögel
auf ihren weltweiten Wanderungen. Das Gebiet wurde vom Staat unter
Naturschutz gestellt. Mit Hilfe von UN-Organisationen wird versucht
eine Refugium für die Vögel und bescheidene Entwicklungs- und
Einkommensmöglichkeiten für die Menschen zu schaffen. Zu dieser
Jahreszeit war die Schar der Vögel und Zahl der Arten eher
überschaubar. |
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Di. 26.April
Mi. 27.April
Heimreise |
Die Heimreise ist lang und ereignisarm. Lediglich
der Film im Flugzeug "another
year" von Mike Leight ist sehenswert. |
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| Links |
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