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Palau, Mikronesien & Taipeh,
Taiwan Nov. 2009

November 2009 waren wir in Palau zum Tauchen, anschließend stop-over in Taipeh.
Bilder gibt's hier im
Fotoalbum Palau, eine automatische DIA-Show gibt's auch.
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Planung & Anreise

German Chanel |
Planung: Nach dem wir auf unserer 5wöchigen
Mikronesien Tour im Jahr 2000
Palau als das beste Tauchrevier der Welt - aber auch als sauteuer -
kennen gelernt hatten, wollten wir angesichts günstiger Angebote für
Flug und Hotel & Dive package und dem günstigen Dollarkurs da
noch mal wieder hin. Gebucht haben wir über
Tauchreisen Roscher.
Als Reisezeit sollte November gut sein. Die Regenzeit hätte
vorbei sein müssen.
Klima: (wir hatten diesmal weniger Glück, da wir die
Ausläufer eines nördlich durchziehenden Taifuns zu spüren bekamen)
- an Land: durch Wind und viel, teilweise starken Regen
oft relativ kühl, Temperatur tags 25-30°, nachts unter 20° - angenehm zum Schlafen, aber manchmal zum Frieren bei der
Bootsfahrt.
- im Wasser: Wassertemperatur konstante 27°, mittlere Strömung
- stark Gezeiten abhängig, innerhalb des Atolls kaum Wellen,
draußen teilweise mehrere Meter hoch. Beim Anzug sind 3 - 5mm
durchaus angebracht.
Kosten: Aufgrund des "summer special" der
Tauchbasis Fish
'n Fins im Paket mit Übernachtung und Frühstück im
Landmark Marina und günstigen Konditionen von
China
Airlines relativ preisgünstig. Für Essen und Getränke vor Ort muss man
pro Tag und Kopf 20-30 US$ einplanen. Außerdem gibt es einige zusätzliche Kosten
wie für
Tauchgebühren (35 US$), Tauchgebühr-Handlinggebühr (?)(2,50 US$),
Ausreisesteuer Flughafen (35 US$) und Zusatzgepäck (50 US$ per 10kg über 20kg
Freigrenze). Als
Zahlungsmittel werden US$ und oft Kreditkarten akzeptiert.
Anreise: Mit der Bahn am Vorabend nach Frankfurt, sehr gute und
günstige Übernachtung im
Hotel
Cristall (HRS) direkt am Hauptbahnhof. Am Morgen ausgeruht zum
Flugplatz. Ab 11:00h mit China Airlines (CI) nach Taipeh (12
Stunden), leider 6 Stunden Aufenthalt, dann weiter nach Koror, Palau
(4 Stunden). Dort nur noch 20 Minuten Autofahrt. Ankunft 19:30h
Ortszeit.
Zeitverschiebung: 7 Std. Taipeh, 8 Std. Palau (bei Winterzeit D) |
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| Unterkunft &
Verpflegung Palau ...

Restaurant Landmarks
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Landmark Marina, Palau:
Das frühere Palau Marina wurde 2007 von einer Familie aus Taiwan
gekauft und wieder in Tipp-Topp Zustand gebracht. Es ist ein
dreistöckiges Gebäude mit wenig äußerlichem Flair. Auf der
Forderseite mit Blick auf die Lagune befinden sich Lobby und
Restaurant, sowie die Treppe und die außen gelegenen Gänge zu
den Zimmern. Der Empfangsbereich und der Speisesaal sind sehr
modern und großzügig gestaltet.
Das
Restaurant, in dem das gute und reichhaltige Frühstück serviert wird, ist ebenfalls sehr modern eingerichtet und
ausgestattet und angenehm mäßig klimatisiert. Abends kann man
auch auf einem schmalen Balkon draußen speisen.
Die Zimmer sind sehr geräumig, die Betten groß, die Matratzen sind
gut und relativ hart. Die Einrichtung modern und "style-isch". Vom Flachbildfernseher,
über Kühlschrank und Wasserkocher bis zu gut regulierbarere
Aircon und Zimmersafe ist alles vorhanden. Ausstattung und Service lassen kaum Wünsche offen.
Insgesamt strahlt das Hotel recht wenig Südseeatmosphäre
aus und bietet Nichttauchern untertags wenig Möglichkeit
gemütlich an der direkt vorm Haus liegenden Lagune zu sitzen
(die wohl mal vorhandenen Liegen waren kaputt gegangen und nicht
ersetzt worden).
Die Zimmerfenster und Balkone gehen nicht nach vorne in die schöne
Lagune, sondern nach hinten raus direkt zur Basis von Fish 'n Fins.
Anders wäre es schöner, aber dort ist die Wetterseite.
Ein Wort am Rande zur mehrfach im Netz zitierten Mülldeponie - Ja,
hinter der Tauchbasis auf einer kleinen Landzunge den Kai entlang
liegt die
kommunale Mülldeponie. Die erste Lage mit ca. 5m Höhe ist
begrünt und mit Abluftkaminen durchsetzt. Man sieht oben diesem
langgezogenen, Hügel in der Mitte die nächste Schicht Müll
liegen. Gerochen haben wir nichts und der Ausblick ist für mich
auch nicht wirklich störend.
Durch die gute Lage - direkt neben der Tauchbasis Fish 'n Fins
und nur 10 Minuten Fußweg ins Zentrum von Koror ist es für
Taucher eine sehr gute Wahl.
Alternativen: Wer Luxus und direkten Strandzugang haben
will muss sich wohl das
Palau Pacific
Ressort leisten. Wer es gerne etwas einfacher aber sehr
originell haben möchte ist mit dem
Carolines gut bedient. Beide liegen weit ab vom Zentrum (30
- 45 Minuten Fußweg oder 10$ Taxi, zum Tauchen gibt's
kostenlosen Transfer)
Verpflegung:
- reichhaltiges Frühstücksbüffet, guter Kaffee, Spiegel- oder
Rührei mit Speck und Würstel
- untertags, bei den Tauchausfahrten inklusive, ein
Lunchpaket: Huhn, Schwein, Rind mit Reis und Barbecue-Sauce
(manchmal etwas zäh aber gut gewürzt), fade Hamburger oder
genießbare Tuna-Sandwiches
- Abendessen in einem der verschiedenen Lokale
- Landmarks: Nett zum draußen sitzen, wenig
Betrieb, Essen gut - wenn auch nicht aufregend, Preise 10-20
US$ pro Gericht, Bier 3-5 US$
- Fish 'n Fins Bar: Einfach mitten drin - immer
sitzen ein paar Taucher rum, es wird nie langweilig. Die
Burger sind deutlich besser als die untertags, wer Fisch mag
findet in der kleinen Auswahl schmackhafte, gerillte oder
gebratene Gerichte. Alles oft einfach zubereitet, aber auch
nicht ganz billig.
-
Krämers: In jedem Palau-Führer empfohlen,
entsprechend voll ist das gemütliche Lokal. Um einen Platz
auf dem schön luftigen Balkon zu ergattern sollte man vor
19:00h aufkreuzen. Erst dachten wir, dass wir im
Südseeurlaub kein deutsche Restaurant brauchen, die Berichte
anderer Tauchgäste haben uns dann doch hin gelockt. Neben
Kässpatzen gibt es eine sehr große Auswahl an Fisch und
exotischen Gerichten, auch leckere Burger für den
amerikanischen und feines Sashimi für den asiatischen
Geschmack. Der Wirt Rene stamm aus Ulm und lebt schon lange
mit seiner Frau auf Palau. Er hält den Laden und das
Personal für Inselverhältnisse seht gut auf Trapp. Trotz 30
Minuten Fußmarsch sind wir gerne öfters dort gewesen.
Wirklich preisgünstig!
- Fuji: An der Hauptstraße in Koror gegenüber des
Einkaufszentrums. Ehemals sehr gutes japanisches Restaurant.
Mittlerweile unter einheimischer Leitung. Bemüht aber nicht
mehr besonders. Mein Leibgericht japanische Nudelsuppe "Ramen",
nach wie vor sehr preisgünstig und schmackhaft. Sonst
Fensterlos und eisgekühlt.
- Mog-Mog: Zufällig haben wir dann doch noch einen
super Japaner gefunden. An der Hauptstraße von Fish 'n Fins
kommend rechts Richtung Zentrum und dann nach knapp 500m. An
der Bar und in der Küche werkeln Köche aus Japan. Die
philippinischen Bedienungen sprechen kaum englisch und die
Karte ist auch nur rudimentär übersetzt. Das Bestellen
gereicht zum Abendteuer, aber es schmeckt alles wirklich
hervorragend. Die Preise sind etwas höher, aber völlig
angemessen. Mit 20 US$ pro Person waren wir gut dabei.
Reservieren oder frühzeitig kommen ist ratsam. Das Lokal ist
klein und brechend voll.
- daneben gibt es viele weitere interessante Restaurants ...
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... Taipeh
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Golden
China Hotel, Taipeh: Wir haben Glück und erhalten ein großes
Zimmer für 4 kleine Personen. Die Betten sind sehr hart und kurz
aber sonst recht gut. Vor dem Haus ist Baustelle für die neue
U-Bahn. Es wird bis spät Nachts gearbeitet, aber im 11. Stock hört
man kaum etwas. Das Hotel ist schon etwas hellhörig, trotzdem ist es
in der Nacht sehr ruhig. Das Frühstücksbüffet ist sehr vielfältig.
Es gibt für westliche Gäste Toast & Croissant, etwas Müsli, alle
Arten von Eiern und Würsten. Für den Asia afinen Gaumen gibt es die
verschiedensten Suppen und Gemüsearten, Reisgerichte und etliche
ziemlich chinesisch anmutende schwer definierbare Zutaten. |
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| Tauchen
... Basis...

... Betrieb ...

... Ablauf

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Fish 'n
Fins:
Tova und Navot Bornovsk betreiben die Basis nun seit über 15
Jahren. Im Gegensatz zu den zwei anderen großen Basen:
Sams und
Neco Marine,
sind hier die Europäer stark vertreten. In der Reihenfolge der
Häufigkeit während unseres Aufenthaltes: Deutsche, Österreicher,
Tschechen, Russen (von der ruhigeren Art), Israeli und
vereinzelt Franzosen und Italiener.
Das macht sich in den Tauchzeiten und Tiefen angenehm bemerkbar.
Neben vielen einheimischen Guides (Clint, Moses, Menthem und
einige mehr) und Bootsführern (Junior, Kent, Jonathan) gibt es
Andrea aus Salzburg als Basenmanagerin, Sergei - einen
russischen Guide und noch eine amerikanische Tauchlehrerin.
Die Boote sind geräumig und gut für 10-15 Taucher geeignet und mit
2 * 225 PS Yamaha stark motorisiert. Die größeren Boote gleiten
auch bei rauer See ruhig über die Wellen und schlagen fast
überhaupt nicht hart auf. Die Ausfahrten zu den äußeren
Riffen hinter German channel und Ngemelis island dauern 50-60
Minuten und führen malerisch zwischen den rock island hindurch.
Diese pilzförmig aus dem Wasser ragenden, unterwaschenen
Felsblöcke sind völlig grün bewachsen und stellen das
Wahrzeichen von Palau dar.
Tagesablauf: Treffen ca. 8:00h an der Basis zum Beladen der
Schiffe, fertig machen der Flaschen. Abfahrt gegen 8:30 ("Palauan
time"). 1. TG gegen 10:00h. Meist nach 1 - 1,5 Stunden
Oberflächenpause der 2.TG gegen 12:30h. Zur Mittagspause dann
schon 10 Minuten wieder Richtung Koror / Norden auf eine der
betretbaren Inseln mit Sandstrand und offenen Holzbaracken zum
Unterstellen. Manchmal wenn die Gezeiten es gebieten auch
Mittagspause zwischen den Tauchgängen. Der 3. TG (Aufpreis 35$)
findet meist erst nach Rückkehr zur Basis statt und geht zu nahe
gelegenen Spots wie Chandelier cave oder ein paar kleineren
Wracks.
Nitrox ist im Tauchpreis i.d.R. inbegriffen. Man benötigt aber
unbedingt ein entsprechendes Brevet. Der Nullzeitgewinn bei den
vorherrschenden Durchschnitttiefen von 20-30m ist beträchtlich.
Die MOD von 35-40m wird meist nicht angestrebt, wurde aber
geduldet.
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... Fauna & Flora


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- Korallen
- Extrem große Vielfalt an Hartkorallen und Fächerkorallen
- eher wenig Weichkorallen
- Palaus Markenzeichen: Haie und Rochen. Gesehen haben
wir:
- Graue Riffhaie (GRH) in großer Zahl und teils
beachtlicher Größe
- viele Weißspitzen Riffhaie (WSR) und Schwarzspitzen
Riffhaie (SSR)
- einen Leopardenhai
- Mantas, bis 4m Spannweite, wenig scheu
- vereinzelt Adlerrochen, Stachelrochen
- Sonstig größeres Getier
- Schildkröten
- Barakudas
- Thunfische und Makrelen
- Napoleons, große Büffelkopfpapageifische
- Nautilus - räuberische Schalentiere aus der Urzeit
- Größere Schwärme Schnapper, Grunzer und
- weniger, aber einzelne
- Rotfeuer, Drachenköpfe
- Langnasen Büschelbarsch, Doktorfische, Drücker,
Kaiserfische
- Falterfische, große Fledermausfische
- Nacktschnecken
- Langusten, Oktopus
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... Plätze... 
German Chanel

blue hole

Ngemelis wall
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German Channell (GC): Von den deutschen Kolonialherren zu
Beginn des 20.Jahrhunderts wurde im Südwesten ein Kanal durch den
Riffwall gesprengt, um größeren Schiffen die Einfahrt in das ca. 25
x 100 km durchmessende Atoll zu erleichtern. Mit den Gezeiten
dringen große Wassermassen durch diesen Kanal. Entsprechend ist die
Sicht oft schlecht und die Strömung je nach Tidenstand gering bis
rasant. Die Riffwände an den Kanalrändern sind wenig bewachsen.
Vereinzelt gibt es Korallenblöcke und ganz schön bewachsene
Koralleninseln, aber der vorherrschende Eindruck ist heller Sand.
Die Tiefe beträgt zwischen 20 und 30 Meter.
Es gibt einige Putzerstationen, zu denen Mantas, Haie, Barsche
und Napoleon kommen können. Wenn wenig Strömung herrscht und keine
Großfische vorbeischauen ist es für Putzerfische und Taucher
gleichermaßen langweilig. Man sitzt, steht oder liegt rum und
wartet, wie bis zu 50 andere Taucher auch.
Wir haben Glück und gutes Timing. Meist setzt nach wenigen
Minuten Strömung ein. Aus dem grauen Nichts tauchen über der
Putzstationen große Schatten auf - zwischen einem und acht Mantas,
für wenige Minuten oder den ganzen Tauchgang. Oft kommen große
Schwärme weißer Schnapper getrieben von jagenden Makrelen und Haien
über den Sandgrund daher. In großen Wogen dreht der Schwarm immer
wieder hin und her, verfolgt von Räubern und überflogen von riesigen
Mantas, dazwischen Horden kreischender und knipsender Taucher (auch
oft rosa gekleidete Japaner).
blue corner (BC): Durch der Channel raus und am senkrecht
abfallenden Außenriff ein paar Minuten Fahrt nach Norden. Dort
liegen aufgereiht etliche der besten Steilwandtauchgänge der Welt.
Bei (diesmal schlechten) 30m Sichtweiten tauchen wir auf 20-30m
Tiefe erst mal die Wand entlang. Sobald die Ecke des BC in Sicht
kommt gewinnen wir an Höhe und Tempo um uns auf einer der beiden "hooking
areas" in 18 oder 14m Tiefe am Riffdach Halt zu suchen. Jetzt
kommen die "riff hooks" zum Einsatz. Massive Edelstahlhaken
mit 2m langen fester Schnur, mit denen man sich an einem Stück Fels
oder totem Korallenblock festhakt, dann das Jacket etwas aufbläst
und wie ein Fähnchen im Wind flatternd vor dem Riffeck
hängt... Spektakel Haie, Schildkröten, Napoleon, große Schwärme
Makrelen und Barakudas.
New drop off, big drop off, Ngemelis wall: An der
Innenseite der Insel Ngemelis sind diese Tauchplätze Abschnitte der
selben Steilwand. Die Felsen der Insel fallen direkt senkrecht bis
ca. 50-60m ab. Durch die oft starke Strömung Richtung German
Channell extrem guter Bewuchs mit Steinkorallen und Fächern.
Manchmal etwas dunkel und mystisch. Viele Erker und Winkel, weniger
Großfisch.
Sias tunner & wall: Steilwand erst mal bis auf 40m,
dann Absatz. Auf 25m Eisenbahntunnel großer Gang mit 10m Durchmesser
und 50m Länge durch das Eck der Wand. 2 große Fenster. Super mit
Fächerkorallen in den strömungsreichen Durchlässen. Magische
Stimmung wenn man durch die großen Durchbrüche ins dunkle Blau
hinaus schaut. Raus und an der senkrechten Wand lang. Bei Strömung
auch hier einhaken und den kreisenden Haien zusehen.
Mehr zu den Tauchgängen an den einzelnen Plätzen unten im
Reisetagebuch. |
Reisetagebuch
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| So. 15.11.2009
Anreise Frankfurt |
Uwe fährt uns zum Hauptbahnhof. Wir nehmen den ICE
16:50h. Ankunft 20:20h Frankfurt Hauptbahnhof. Unser erstes "Stop-over"
ist das Hotel Cristal. 200m vom Ausgang Nord. Günstig über HRS
bzw. auch direkt. Schön ausgestattet, sehr ruhig. Gutes Frühstück.
Der Besitzer ist ein freundlicher älterer Herr aus Japan. Um die
Asieneinstimmung fort zu führen essen wir im Bahnhof bei einem
Koreanischen Schnellrestaurant (gegenüber Gleis 24). |
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| Mo. 16.11.2009
Flug nach Taipeh |
S-Bahn ab HBF 8:08h - an Flughafen 8:20h. In 20
Minuten einmal quer durch FFM via Skytrain zur Abfertigung der China
Air (CI). Kein Problem mit Gepäck und Fotokoffer. Selbst an der Security
diesmal keine Diskussion über unsere Tauchlampen - die Dame weiß
Bescheid. Nur ein kurzer Abstrich für den Spektrometer und ein
kleines Schwätzchen - das war's. Abflug mit 45 Minuten Verspätung.
Der Airbus A340/300 ist nicht ganz ausgebucht. Bei der Bestuhlung 2
/ 4 / 2 hatten wir Fenster- und Gangplatz. Die Sitze sind gut, mit
Rückenanpassung und klappbaren Ohrenstützen und viel Beinfreiheit.
Das Flugzeug hat individuelles Unterhaltungsprogramm mit
persönlicher Steuerung und Auswahl aus 10 Filmen. Darunter leider
nur wenige Highlights wie "Harry Potter und der Halbblutprinz" oder
"Ice age 3". Das Essen ist gut genießbar und der Service stets
bemüht. Nach angenehmen 13 Flugstunden erreichen wir Taipeh. |
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| Di. 17.11.2009
Ankunft Palau
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Der Airport ist sehr groß und unterschiedlich alt.
Insbesondere der Bereich D+E im Terminal 2 ist recht neu und schön.
Ruhemöglichkeiten gibt es am Beginn des Querganges auf Höhe von D5
und in der Mitte des Querganges oben bei den Ausstellungsräumen des
Nationalmuseums. Nach mühsamen 7 Stunden Aufenthalt starten wir um
14:00h Ortszeit mit einer B737/800 der CI zur letzten knapp
4stündigen Etappe. Schon etwas müde und geschafft nervt der Typ von
der Palau Immigration - er möchte unser "e-Ticket" für den Rückflug
sehen. Darlegungen über das Wesen eines e-Tickets fruchten nicht.
Wir kommen erst weiter als wir ihm irgendeinen Ausdruck unserer
Flugzeiten vorlegen.
Gegen 19:00h verlassen wir die klimatisierte Flughafenhalle.
Inzwischen ist es stockdunkel, aber immer noch 28° heiß und sehr
schwül feucht. Der Chef unseres Hotels "Landmark Marina" holt uns
mit einen Kleinbus ab. Auf den seit unserem letzten Besuch deutlich
verbesserten Straßen dauert die Fahrt keine 20 Minuten. Vieles am
Wegesrand kommt uns noch bekannt vor, vieles ist neu oder renoviert.
Horst und Rosa erwarten uns schon in der Lobby. Zum Empfang
Begrüßungscocktail und kaltes Gesichtstuch. Kurz aufs Zimmer.
Abendessen in der Bar bei FnFs. |
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| Mi. 18.11.2009

Jelly fish lake
German Channell |
1. Tauchtag - Wetter schlecht. Es regnet in
Strömen. Wir werden an diesem Tag nur einmal nass (und nie wieder
trocken).
Jelly fish lake - 30 Minuten Anfahrt, kurze Wanderung über
steilen Hügelkamm.
Schnorcheln, schon bald nach dem Einstieg erste kleine Quallen, dann
immer mehr. Größe 2cm bis 20cm Durchmesser. Teilweise tausende…
links dann noch mal große Kolonie. Trotz bedecktem Himmel
überraschend helle und gute Bilder auch ohne Blitz
Clarence Wall: Schräg abfallende Wand. Viele Steinkorallen, aber
oben doch viel abgestorben. Ein paar graue Riffhai, einzelne
Weißspitzen, 3 Schildkröten. Zum eintauchen ok. Für Palau eher unter
Durchschnitt - andere Gebiete würden froh sein, so was zu haben.
German Channell: slak water. Während des Tauchgangs nimmt ausfließende
Strömung zu. Die UW-Landschaft besteht aus einzelnen Korallenblöcken
auf weißem Sand. Die Sicht ist nicht besonders, vielleicht 10-15m.
Wir sitzen im Sand auf 20m um einen Felsblock rum, der eine
Putzerstation sein soll. Ich bin skeptisch. Noch nicht fertig mit
meinen Gedanken, wie lange wir da wohl da sitzen, bis wir es
aufgeben und in dem relativ uninteressanten Kanal rum tauchen. Da -
ein
Schatten hinter dem Fels. Er kommt näher wird größer - tatsächlich
ein Manta. Und nach wenigen Minuten mehr, mehr, mehr Manta-Action.
Mittagspause auf "no dog island" (NDI), früher "one
dog island" 1DI, ganz früher
2DI. |
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| Do. 19.11.2009
Blue Corner
German Channell |
Blue Corner: Anfahrt ca. 60 Minuten (10 Minuten
hinterm GC). Der Platz erfreut sich mittlerweile großer
Beliebtheit, es sind & Boote da. Unterwasser "überholt" uns eine
Gruppe Japaner - ruhig bleiben, tief bleiben, warten bis die Kolonne
vorüber ist. Tolle Steilwand, diesmal nicht viel Strömung, daher nur
einzelne Graue und Weißspitzen. Sehr schöne Fächer. Auf allgemeinen
Wunsch eines einzelnen Amerikaners ändern wir den Plan. Kein 2. TG
an der Außenwand, sondern zurück zum German Channell (GC). Um auf
den Gezeitenwechsel mit einlaufendem Wasser zu warten, zuerst lange
Mittagspause auf NDI (siehe oben). Wir sitzen herum und warten …
Kurz vor 15:00h legen wir ab und erreichen bald darauf den
Eingang zum GC. Die Strömung hat noch nicht gedreht - weiter warten.
Die Guides und Hans, ein Gast (Frankfurt, Lufthansa) suchen
schnorchelnd die Gegend nach Mantas ab. Nichts, niente, nada, tote
Hose - wir warten. Leichter Regen wechselt sich mit starkem Regen
ab. Es wird langsam dämmrig. Wir können nicht weiter warten. Also
los, Tauchen. Es dauert nur 3 Mantas + 4 Mantas +
1 schwarzer riesiger, einige GRH, etliche WSR, große Schwärme Graugrunzer,
große Schwärme silberner Schnapper, Makrelen jagen durch den
aufgescheuchten Haufen, Haie hinterher, Taucher hinterher - totales
Durcheinander. Action pur, den ganzen Tauchgang.
Abendessen im Landmarks |
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| Fr. 20.11.2009
Sieas Corner
Sieas Tunnel 
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Ulong Region - Sieas Corner, aber nur bis Wall:
Sehr schöne Wand, Fächer Sieas Tunnel: Super Steilwand, fast
senkrecht runter. Auf 25m Eisenbahntunnel großer Gang mit 10m
Durchmesser und 50m Länge durch das Eck der Wand. 2 große Fenster.
Super mit Fächerkorallen in den strömungsreichen Durchlässen.
Draußen drehen 2 große GRH - wie bestellt - ihre Runden.
Es duscht am Morgen, es regnet unter tags, es schüttet auf der
Rückfahrt. Das Mittagessen findet nicht auf Ulong Island statt
sondern wird in die Basis zurück verlegt. Der Himmel ist blau. Nach
dem Lunch sehen wir uns das Tour-Video von Richard, einem
Videofilmer von FnFs an. Die Mantas vom Vortag haben ihm die Arbeit
leicht gemacht - wenn es auch sicher anstrengend war in der Strömung
die ganze Zeit zwischen den Mantas zu schwimmen und zu filmen.
Abendessen bei Krämers. Fußweg ca. 30 Minuten. Sehr gut - Fisch
und Hühnchen, alles sehr gut gewürzt, sehr viel Knoblauch. Das
Sashimi zur Vorspeise ist allerdings geschmacksarm. Das Restaurant
bietet einige wenige Plätze draußen auf dem Balkon. Um 19:00h können
wir uns die Plätze noch aussuchen. Kurz später ist es rappelt voll -
ein Geheimtipp halt.
Rückweg: Es schüttet von mittel über leicht bis total. Wir halten
einen Bus an, den wir für "public transport" halten. Ist
er zwar nicht, er fährt uns trotzdem (umsonst) bis zum Hotel. |
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| Sa. 21.11.2009
Blue Hole
German Channell |
Nur leichter Regen am Morgen. Im Laufe des Tages
mehrfache Wechsel zwischen dunkel- und hellgrau. Insgesamt leichte
Besserung - nur noch einzelne Regenfälle. Blue Hole: Riesige Halle
mit vielen großen Fenstern in Decke und Front. Einstieg auf 15m oder
25m. Unten läuft der Sandgrund steil schräg abwärts raus auf 40m. In
der domartigen Halle hängen 30 Taucher auf verschiedenen Tiefen über
uns. Vorhänge aus Blasen und dämmriges blaues Licht verleihen der
Szene eine mystische Stimmung. In der Höhle und an den Fenstern
einige wenige Fächerkorallen. Unten auf der Schräghalde in 30m
rechts ein 1m hoher und 3m breiter Eingangsspalt. bewachsen mit
Weichkorallen. Dort drinnen geht es weiter runter
(Schildkrötenskelett?). Nach 20 Minuten verlassen wir das hole und
tauchen die Wand nach links lang zum "blue corner" vor. Unterwegs
schon einige WSR und GRH. Je näher wir zur Ecke kommen, desto
stärker wird die Rückenströmung. Wir haken uns einige Zeit ein und
beobachten die in geringer Entfernung patrolierenden GRH.
Mittagspause auf der schönen Insel Ngemelis. Außer uns sind noch
vier andere Boote dort.
Zum 2.TG einmal um die Insel rum Richtung GC. Dort in einer Wand
mit Ngemelis Wall (oder new drop off) liegt big dropoff. Die Wand
beginnt bei 5m. Obwohl sie nur bis 35/40m runter geht, ist sie recht
beeindruckend. Senkrecht, mit einigen Ecken, Ausbuchtung - und sehr
abwechslungsreich mit Korallen besiedelt. mit Peitschen-, Fächer-
und
Abends gegen 19:30h trifft Petra ein. Abendessen an der Basisbar
von FnFs. |
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| So. 22.11.2009
New drop

blue corner
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Wetterwechsel, heute der erste Tag ohne Regen. Zwar
teilweise Wolken aber überwiegend sonnig, heiß und abends leicht
schwül. 1.TG - New drop off: Steilwand bis ca. 50m runter.
Ähnlich, vielleicht etwas weniger bewachsen wie am daneben liegendem
big drop off, beide zusammen bilden die Ngemelis wall. Anfangs keine
Strömung, dann leichte Gegenströmung - umdrehen, dann leichte
Rückenströmung, dann immer stärker werdend bis wir mit hoher
Geschwindigkeit am Riff entlang fliegen. Einige Büffelkopf, WSR, GRH,
Schildkröte, Languste … Petra hat Probleme, ihr Jacketinflator hält
nicht dicht und sie wird dauernd aufgeblasen und verliert dabei
einiges an Luft und muss den TG früher beenden und den 2. ganz
auslassen.
2. TG - blue corner: Erst an der Wand runter auf 25m dann weg in
Blaue um nicht in die Hochströmung zu geraten. Ober einige Schwärme
schwarzer Schnapper und Makrelen. Als das Eck in Schicht kommt hat
die Strömung schon an Fahrt zugenommen. Schnell hoch oben aufs
Plateau zur hooking area auf 14m. Mit dem Riffhaken an der Kante
festmachen und die Parade beobachten Etliche GRH kreuzen nahe vor
uns und bis zur Oberfläche. Die WSR nur an der Kante entlang.
Daneben Napoleon, Schildkröten, Makrelen, Barrakudas … Nach
mehrfachem Umsetzen des Hakens kommen wir bis ans obere Eck vor, mit
Blick auf die untere hooking area auf 18m.
Zum Abendessen Spaziergang nach Koror. Immer die main raod
entlang, vorbei an vielen Schulen, öffentlichen Einrichtungen,
Banken, Freikirchen, einfachen Einkaufszentren und Lokalen. Wir
kehren beim ehemaligen japanischen Restaurant Fuji ein. Es ist nicht
mehr ganz so typisch und gut, aber immer noch ok (bento) bis sehr
gut (sykio ramen) und preisgünstig. |
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| Mo. 23.11.2009
virgin blue hole
Ngemelis wall 
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Angenehmes Wetter, Sonne und Wolken wechseln, kein
Regen, nicht zu heiß. 1.TG - virgin blue hole: Einstieg wäre oben
im Riffdach, aber wegen Dünung und Wellen gehen wir die Wand runter
und zum unteren Einstieg auf 32m rein. Der kurze Gang ist 5m hoch,
10m breit und 20m lang. Dann geht es hinten in einer großen Röhre
senkrecht hoch. Innen kaum Bewuchs. Anschließend die Wand lang.
Nicht sehr spektakulär, aber zum Ende zu interessante Korallengärten
und Landschaft mit Canyons und Inseln, Einschnitten und
Ausbuchtungen. Wie oft sehr viele Steinkorallen, hier insbesondere
größere Tischkorallen. Durch den Sonnenschein sehr hell.
2.TG - Ngemelis wall: Senkrechte Wand unten bei vielleicht 60m
geht es in Sandschräghalde über. An vielen Stellen ist kein Grund
mehr zu sehen. Einbuchtunen und Erker machen die Wand sehr
abwechslungsreich. Unzählige Fächerkorallen, ein paar GRH,
Schildkröten, für einen Teil der Gruppe großer Adlerrochen.
Petra und Horst machen 3. TG Chandelier cave. Braunie ist auch
dabei und produziert sich in der Dunkelkammer.
Abend: Essen im Hotel. |
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| Di. 24.11.2009
German Channell
Ngerchong Wall |
Wetter stark bewölkt, teilweise Regen, angenehme
Temperatur. 1.TG - German Channell: mit 6 anderen Booten, weil es
draußen zu wellig war. An der Putzerstation außer 20 Japaner
überhaupt nichts. Sicht wird durch aufgewirbelten Sand immer
schlechter. Nach 10 Minuten Wartezeit - vorrücken um eine Position
auf die nächste weiter vorne und etwas tiefer gelegene Ebene. Noch
immer nicht viel los. Ein großer Schwarz (silbern, 10cm) ziehen
schnell vorüber. Wir schwimmen langsam weiter vor und runter. Es
wird deutlich kälter. Die Aktion nimmt zu
2.TG - Ngerchong Wall outside: Schräger Riffhang von Oberfläche
bis ca. 50m total mit Steinkorallen überzogen. Es sieht "älter" aus.
Verschiedene Generationen von Korallen überwuchern sich. Kleine
Tische, Schwämme, kleine Fächer, große Fächer, sehr große Fächer.
…zum Abschluss der obligatorische GRH. |
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| Mi. 25.11.2009
German wall
German Channell |
Wetter: Viel Regen, sonst stark bewölkt, keine
Sonne. Ausfahrt "choppy" und nass, draußen mehr Wellen, so dass
wieder nur inbound getaucht werden konnte. 1.TG - German wall:
Wand steil schräg bis senkrecht. Unterhalb 30m dicht bewachsen mit
kleinen Fächerkorallen und Gorgonien. Sonst auch nicht schlecht ab
stark mit herab fallendem Sand bedeckt. Sicht nach oben zunehmend
schlechter - bis nur noch grauer Nebel. Großgetier - nur Schildkröte
und unterm Boot für manche einen Adlerrochen.
2.TG - German Channell: Heute nur ein anderes Boot. Erst
langweiliges herum liegen an der Putzerstation. Gerade wie wir los
schwimmen kommt ein großer Manta daher. Also drücken wir uns wird
hinter die Felsen und auf den Sandboden. Der Manta kreist mehrfach
durch seine "Waschstraße" um dann im Grau zu entschwinden. Ein
kleiner Schwarm schwarzer Schnapper (vielleicht 100) kreist Plankton
fressend senkrecht durchs Wasser. Unterwegs einige GRH recht nahe,
dann noch ein großer Manta im Vorbeiflug. Allmählich wird der Boden
am Kanalrand seichter. Schöne Koralleninseln bieten Unterschlupf für
Großaugenbarsche, Soldatenfische und eine riesige Languste. Beim
Setzten der Boje fliegt noch ein weiterer kleinerer Manta auf
Armeslänge Entfernung vorbei.
Nach kurzer Mittagspause auf NDI geht es zurück zur Basis.
Abends hält Tova einen kleinen Vortrag für eine Delegation der
Standford University und einheimischen Gästen zu den Haien um Palau
und der von ihr mit gegründeten
Micronesian Shark
Foundation. Abendessen anschließend an der Bar von FnFs. |
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| Do. 26.11.2009
blue corner
big drop off 
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Wetter: Noch mehr Regen. Ausfahrt anfangs etwas
ruhiger. Aber wir wollen ans Außenriff. Draußerhalb des GC werden
die Wellen meterhoch, das Boot schwank ein paar mal, taucht mit der
Spitze ein, richtet sich auf, stampft vorwärts. Es wird wieder etwas
ruhiger. 1.TG - blue corner: Live entry und runter. Gar nicht viel
Strömung, aber die Dünung ist bis 15m spürbar. Ein Stück von der
Wand entfern schwimmen wir nach links (?) zum Eck. Unter uns ein
großer Schwarm Makrelen. Wir steuern die untere hooking station auf
18m an. Dort hängen schon die Russen vom 2. FnFs Boot. Andere
Schiffe haben sich nicht heraus gewagt. Schon beim Landeanflug jede
Menge GRH und WSR. Wir haken uns fest. Die Strömung ist unstetig und
unruhig. Nach einiger Zeit treib es uns sogar über den Fixierpunkt
nach vorne über die Kante. Vor uns und unter uns immer wieder bis zu
10 GRH, einige Napoleon, Schildkröte, Barakudas, Schwärme Makrelen
und Schnapper. Auf der oberen hooking station bei 14m umkreisen 5
WSR und 2 GRH einen Schwarm silbriger kleinerer Fische. Wir lösen
den Haken und werden über des Plateau vor und zurück gezogen. Die
Dünung geht bis hier runter. Beim Aufstieg im Freiwasser kommen wir
ganz nahe an einen größeren Schwarm großer Barakudas.
2.TG - big drop off: Steile Wand, schön bewachsen. Insbesondere
auch mit ganzen Büschen schwarzer Korallen. Darin zwei LNBB. Auf dem
Sand schlafen zwei WSR, später noch mal einer. In der Riffwand liegt
ebenfalls schlafend eine grüne Schildkröte. Oben Regen und dunkle
Wolken - die Wand ist sehr dunkel und mystisch. Plötzlich von oben
direkt auf uns zu und 2m unter uns durch ein großer grüner
Leopardenhai.
Vor uns der Regen das Mittagessen verhagelt brausen wir zurück
zur Basis.
Abendessen wieder bei Fish n' Fins. |
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| Fr. 27.11.2009
short drop off
German Channell 
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Wetter: Kaum Regen, tagsüber sogar Sonnenschein,
aber viel Wind. 1.TG - short drop off: Nur 25 Minuten entfernt.
Auf der Wind geschützten Südostseite gelegen. Steile, teilweise fast
senkrechte Wand. Bis ca. 60m hinab, dann Sandboden. Der schönste
Bereich für mich liegt zwischen 30 und 40m. Wie ein kleiner
Märchenwald - Bäumchen und Büsche, dicht an dicht. In dunkles
blaugraues Schimmern gehüllt. Weiter oben auch ganz nett, aber
teilweise mit Sand bedeckt. Auf dem Riffdach tummeln sich ein
Dutzend kleiner Schwarzspitzenhaie (SPH).
Ausgedehnte Mittagspause auf Ngermeaus mit Sonne und türkisblauem
Wasser. Schnorcheln mit Schwarzspitzen Riffhaien möglich.
2. TG - zum 5. mal German Channell: Miserable Sicht an der
Putzerstation. Nach dem wir einen GRH vertrieben haben passiert 20
Minuten nichts mehr. Wir schwimmen den Kanalrand hinunter. Dort dann
langsam Aktion - Schwärme von kleinen silbernen Schnappern werden
von Makrelen und Haien (GRH + WSR) hin und her getrieben. Einige
große Napoleons schwimmen dazwischen. Ein paar Thunfische und
Barakudas gesellen sich dazu. Die Sichtweiten schwanken zwischen 5
und 15m. Immer wieder kreuzen GRH und WSR unseren Weg. Sogar ein
großer Manta kommt direkt auf uns zu um dann 3m vor uns ab zu drehen
und bald darauf im Grau zu entschwinden, verfolgt von einer Schar
lärmender Japaner. Die Hauptgruppe mit unseren Guides Clint und
Malsom ist verschwunden. Unsere TSC-Truppe und zwei andere
verbringen noch ein paar Minuten an einer Putzerstation, bei der
sich gerade 4 größere GRH behandeln lassen. Wir sind keine 3m
entfernt, aber die Haie lassen sich gar nicht stören. Nach 60
Minuten Tauchzeit setzt Eva die Boje und wir steigen langsam auf. |
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| Sa. 28.11.2009
Transfer nach Taipeh |
Wetter: Schön und recht warm, zeitweise leicht
bewölkt, kein Regen. Pack- und Reisetag. Abflug Koror 19:30h,
Ankunft Taipeh 22:15h (-1 Std.).
Immigration völlig problemlos. Die Fahrt ins Hotel dauert ca. 1
Stunde. Einchecken im Golden China (Beschreibung siehe oben) |
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| So. 29.11.2009
Weite Wege in Taipeh
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Wetter: Trocken, leicht bewölkt, etwas Wind, sehr
angenehme 25°C. Wandertag: Nach ausgiebigem Frühstück wandern wir
vom Hotel über die Sung Chiang nach Süden, dann die Minsheng nach
Westen zur MTR-Station Shuanglian, dann weiter zu Fuß der roten
U-Bahnlinie nach Süden über Zhongshan, wo wir sehr originell
Mittagessen mit Nudelsuppe und Kraut. Weiter auf der Mall über den
Busbahnhof zum Taipeh Hauptbahnhof.
Entlang der U-Bahnstrecken sind ganze Straßenzüge kilometerlang
mit shopping malls unterhöhlt. Dort gibt es Essenstände, Billigmode,
Spielhallen, hässlichstes Kinderspielzeug aber auch überraschend
viele Bücherläden und eine größere Videoinstallation des
metropolitan museums of contempory art (MOCA) über die Entfremdung
des Menschen durch allgegenwärtige elektronische Geräte und
übermäßige Konsumorientierung
Dann nach Westen am Präsidentenpalast und dem Militärmuseum
vorbei über die Guijang Street auf die Zhonghua Road.
Weiter der roten Line nach Süden folgend kommen wir zum Taiwan
Museum und dem peace park. Wir sitzen bei einem Becher grässlichem
Starbucks Kaffee auf einer Steinbank, lauschen Taiwanesischen
Nationalklängen auf einem Saxophon .. und beobachten die
Sonntagsausflügler im Park. Dann der blauen Linie folgend nach Süden
und dann nach Westen zum Longshan Tempel. Bis wir am Tempel sind ist
es schon 18:30h und dunkel. Die Tempel ist am Sonntag sehr stark von
Einheimischen besucht und in Wolken aus Rauch von tausenden
Räucherstäbchen gehüllt. Der Tempel ist der älteste und einer der
schönsten in der Stadt. Filigran geschnitzte Drachen verziehen die
Dacherker. Viel Gold überall, sämtliche Rot- und Orangefarbtöne
verleihen im Licht tausender Lampions der ganzen einen warmen
Schein…
Schlussendlich, nach 8 Stunden auf den Beinen, entern wir die
blaue MRT, steigen an der Main station in die rote Linie um bis zur
Minguan und sind nach weiteren 20 Minuten Fußmarsch zurück im Hotel.
Abendessen nur noch von der Chung Sen Bäckerei und Bier vom
7up-Laden um die Ecke. |
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| Mo. 30.11.2009
Stadtrundfahrt Taipeh
Taipeh 101 
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Wetter: Trocken, bewölkt, deutlich kühler ca. 20°C.
Stadtrundfahrt 8:00h - 12:00h.
- Station: Kleiner Tempel nahe der Main Station. Alles
gemischt Daoismus (Laotse) & Buddhismus, Räucherstäbchen und
Chinesische Tierkreiszeichen. Insgesamt viele kleiner und
weniger schön und beeindruckend wie der Longshan.
- Station: Chiang Kai-Shek Memorial building. Weißer Marmor,
große Wachablösung, mords Gedöns
- Station: Militär Memorial. Einem Tempel nachempfundene
Prunkhalle. Keine Ahnung ob die Tour von eine Zentrale für
politische Bildung gesponsert ist, oder weil es gerade auf dem
Weg liegt. Muss man nur gesehen haben um Rolle und Einfluss des
Militärs einschätzen zu können.
- Station: Obligatorischer Souvenirladen. Jede Menge
chinesischer Kitsch, paar hübsche Jadestatuen und Schmuck. Nette
T-Shirts
- Station: National Palast Museum. 650.000 Stücke. Davon nur
kleiner Teil in Ausstellung. Alle 3 Monate wird ein Saal neu
bestückt. Nur 1 Stunde Zeit. Verschiedene Gefäße aus Bronze,
Eisen, Porzellan (weiß, blau-weiß, jade-farben)
Anschließend nach kurzer Pause im Hotel auf zur nächsten
Erkundungstour.
Nach Osten 1km die JinZhou street entlang. In dieser schmalen
Straße gibt es sehr viele kleine Geschäfte und Betriebe - von der
Autowerkstatt in Zimmergröße wovon noch die Hälfte mit Schrottteilen
gefüllt ist bis zum topmodernen Optiker mit internationalen Marken.
Daneben sehr viele Möglichkeiten zum Essen - von sehr einfachen
Grillständen auf einem Handkarren bis zu Lokalen mit der üblichen
Küche vorne draußen und Sitzmöglichkeiten in einem Raum dahinter.
Für kaum mehr als einen Euro nehmen wir unser Standardgericht:
Nudelsuppe.
Weiter nach Osten bis zur Fuxing Road. An der Station Zhongshan
Junior High School entern wir die braune Linie der MTR nach Süden.
An der Kreuzung Zhongxiao/Fuxing wechseln wir in die blaue Linie
nach Westen. City Hall steigen wir aus und marschieren mitten durch
die modernen Hochhäuser des Banken- und Verwaltungsviertels über die
Shifu Road an der total hässlichen City Hall vorbei zum Taiwan World
Trade Center (TWTC) mit dem (bis 2006?) höchsten Wolkenkratzer der
Welt.
Taipei 101: Imposant erhebt sich die aus 8 trapezförmigen mit
grünen Glasfronten versehenen Waben auf 384m. Auf dieser Höhe
befindet sich um 89. - 91. Stock die Aussichtsplattform. Von geht es
schlanke noch bis 509m in den Himmel. Wir irren durch 5 Stockwerke
der üblichen in aller Welt identischen Markenschrottläden durch das
Trade Center bis wir endlich die zwei schnellsten Aufzüge der Welt
finden. Der Eintritt kostet 400 NT$ (ca. 9 Euro). In 37 Sekunden
geht es mit bis zu 60 km/h nach oben.
Als ich an die Fensterfronten des Aussichtsstockwerks trete bin
ich vom faszinierenden B lick in die Tiefe überwältigt. Die
Erinnerung an den Anblick von unten mit dem Wissen, dass die Fronten
alle schräg überhängend sind, lässt mich schaudern und unwillkürlich
zurücktreten. Das leichte Zittern der Knie nimmt nach einigen tiefen
Atemzügen wieder ab. Leider ist es bewölkt und die Ränder der Stadt
liegen im Dunst. Trotzdem ist dieser Blick unvergesslich. Die
Freiplattform im 91. Stock mit hohen Betonbrüstungen und
Stahlgittern ist weniger beeindruckend. Nach Besichtigung der
"magischen Kugel" im 88. Stock (660 Tonnen zur dynamischen
Gewichtsverlagerung um den Winddruck auszugleichen) und einem ganzen
Stockwerk mit Schmuck und Relief ? Arbeiten aus Korallen -
Edeltstein (CaCO3 aus 100 - 1800m Tiefe vor Taiwan, Marshall-Inseln
und Mittelmeer).
Im Basement des TWTC erst mal Kaffeepause. Mittlerweilen ist des
18:00h und dunkel. Wir marschieren die Xinyi road nach Westen. Der
101 hinter uns, rot beleuchtet und bis zum Vollmond hoch ragend Über
die JiLang und Goungfu zur Tunghua Road. Hier beginnt der
Nachtmarkt. Nach Süden bis zu Lingchiang Street, dem eigentlichen
Herzen des Nachtmarktes. Kleidung, Schuhe, Obst, Grillstände,
Suppenküchen, einfache Lokale
Über JiLong nach Luzhang Li. Dort wieder in die braune MRT nach
Norden. Einfaches Abendessen und dann das letzte Bier im Hotel. |
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| Di. 01.12.2009
Taipeh, Danshui
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Wetter: Trocken, bewölkt, noch kühler ca. 18°C.
Letztes ausführliches Frühstück, mit vielen chinesischen
Köstlichkeiten. Packen und Zimmer räumen gegen 11:00h.
Zu Fuß über die Jingzou road nach Westen zur roten MTR Linie. Bis
zur Endstation Danshui, es kostet 45 NT$ und dauert ca. 35 Minuten.
Von wegen Fahrt aufs Land - wir fahren an keinen Bauerndörfern
vorbei, sondern an Hochhäusern und Wohnblocks, die vermutlich der
grünen Lage geschuldet, ziemlich teurer sind.
Ortsanfang sehr touristisch, Straßenmärkte, Jahrmarktcharakter.
Naherholungs- und Ferienort mit vielen Appartementhäusern, weiter
Richtung Fisherman's Warf kommt die Uni, neben dem alten spanischen
Fort, dann wieder Wohnblocks.
Zu Fuß zu weit, wir geben auf und fahren mit der Verdrusslinie 26
zurück zur MRT; dort reut es uns so kurz vor dem Ziel gewendet zu
haben.
Wir stärken uns mit Kaffee, entern dann wieder den 26ger Bus und
fahren bis F.W., wo wir in der Dämmerung noch einen Eindruck vom
nördlichen Ende Taiwans mitnehmen. Zurück mit der MRT bis
Mainstation, Umsteigen in die Bannan Line (blau) bis Fuxing, dort
ins Kaufhaus Sogo, noch schnell ein Mitbringsel erstehen, dann - die
Zeit wird knapp - Taxi geentert (70 NT Basis, jeder weitere km 20
NT$) zum Hotel. Um die Ecke zum Thai (eher Zufall als Absicht), aber
nah und schnell und nicht schlecht.
Transfer zum Airport, wenig Verkehr, Dauer 50 Min.
Checkin ohne Probleme, jetzt heißt es 18 Stunden in Flugzeug und
Bahn absitzen. |
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| Tauch-Bekanntschaften |
Bei den Tauchausfahrten haben wir eine Menge netter
Leute kennen gelernt:
- Edith und Alois aus Salzburg
- Bernd und Willi aus Freiburg
- Hans und Jutta aus Frankfurt
- Karl (lebt in Basel) und Christian aus Wien
- Chindy und Charly, San Diego
Es war schön mit Euch - meldet Euch ruhig mal
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