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Attersee - Österreich, 2005

Am verlängerten Wochenende zu Fronleichnam fand unser alljährlicher
Vereinsausflug des
TSC
Poseidon München e.V. zum Attersee statt. Bilder hier
im Fotoalbum oder
als Dia-Show. |
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Anreise |
Autobahn A8 München - Salzburg, weiter A1 bis
Seewalchen: trotz Feiertagsverkehr gutes Vorankommen. Am Mondsee
und Attersee von Süden entlang ist es zwar schöner, aber wegen der
engen Straße und vielen Urlauber und Radfahrer mühsam.
Kosten: 10-Tagesvignette 7,60€ plus Sprit
Dauer: München - Seefeld/Unterfeichten ca. 2,5 bis 3 Stunden |
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| Unterkunft |
Pension und Ferienwohnungen
Lindenbauer, *** einfach, familiär,
sehr nett. Im Bauernhaus gibt es mehrere Zimmer mit Toilette und
Bad und die Stube für das Frühstück. Im Nebenhaus gibt es zwei
Ferienwohnungen mit Zimmer ohne und mit Terrasse, Bad und Toilette
separat und einer größeren Küche als Aufenthaltsraum. Vorne
draußen gibt es mehrer Bänke und Tische zum Sonnen, Brotzeit
machen und Grillen. Zum Frühstück gibt's Brot, Semmeln, Wurst,
Käse, Kaffee und Tee. Größere Malzeiten oder Halbpension gibt es
m.W. nicht. |
| Ort |
Unterfeichten, Standort der Pension, liegt von
Seefeld aus 2 km den Berg hoch. Es ist nur eine Ansammlung von ein
paar Bauernhöfen und Pensionen an der nicht sehr befahrenen
Straße. Der Ausblick ist schön - das war's dann. In
Seefeld gibt es weitere Unterkunftsmöglichkeiten wie das Hotel
Föttinger mit einem guten aber nicht ganz billigen Restaurant, die
Pension Höllerl oder Elsa Schiemer und zwei Campingplätze. Der Ort lebt stark vom Tourismus,
gerade auch Taucher sind überall willkommen. |
| Verpflegung |
Das Gebiet ist touristisch gut erschlossen und so
gibt es eine Vielzahl von Gaststätten. Für mich erwähnenswert:
Gasthof Föttinger,
Steinbach: Große Gaststätte mit Hotel und Camping am See. Nicht
sehr große Auswahl, Portionen nicht zu üppig - eher gehobene Qualität
und Preislage. Mit Möglichkeit im Freien zu sitzen und
Kinderspielplatz.
Gasthof zur
Post Weyregg: Historisches K & K Ambiente - durchaus mal
sehenswert. Ohne Garten, eher dunkel und daher für kühlere Abende
geeignet. Preislich ebenfalls gehoben, Dorfstuben:
Einfache Wirtschaft, bei Steinbach bei km 15,4 ca. 3 km den Berg
hoch. Sehr beschränkte Auswahl, hauptsächlich Speckknödel,
Germknödel, Würstel, Brotzeit und so was, auf Voranmeldung auch
Schweinebraten. Sehr schön zum draußen sitzen, urig, sehr preiswert
und damit für Tauchergruppen gut geeignet. Grillen
am See: Bei gutem Wetter am besten vor Ort einen Supermarkt
aufsuchen, z.B. Spar am Ortende von Weyregg (geöffnet Sa. bis ca.
13h aber auch So. vormittags) und reichlich Grillfleisch und Würstel
guter österreichischer Qualität einkaufen. Dann am See den Grill
anwerfen und die Abendsonne genießen. |
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| Tauchen
... Basis
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Nautilus Dive Company
in Weyregg. Betrieben wird Basis, Schule und Ausbildungszentrum von Alois
Männer und Co. Die Füllanlage mit Kompressor und Speichertanks arbeitet
i.d.R. sehr schnell und ist auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet.
Trotzdem empfiehlt es sich am Abend die Luft für den nächsten Tag zu
bunkern. Die Füllpreise sind wie überall in Österreich wegen der guten
Alpenluft 50-100% teurer als zuhause.
In der Basis findet man gute Karten und Beschreibungen der
Einstiegsstellen und Tauchplatze.
Scuba Consult
im Europacamp in Weissenbach. Liegt näher an den anderen Tauchplätzen und
füllt etwas langsamer. Schön ist das Eingangsschild: "Sozialistisches
Strandbad"!
Hotel und
Campingplatz Föttinger, Steinbach - mit Münzfüllanlage und gute
Einstiegsmöglichkeiten in den See. Dort sind auch auf verschiedenen Tiefen
Plattformen, gut geeignet für Ausbildung
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... Fauna
Flora
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Bewuchs je nach Jahreszeit meist spärlich. Hauptsächlich schräge
Sand und Geröllflächen, oft mit Wurzeln und Baumstämmen. An
einigen Stellen wie Kohlbauernaufsatz aber auch im Norden
teilweise senkrecht abfallende Steilwände.
Unter tags sieht man Barsche, Trüschen/Aalrutten, manchmal eine
Hecht oder Forellen. Nachts verschiedene Weißfischarten und Aale.
Der See hat Trinkwasserqualität und ist sehr hell und oft klar. |
... Plätze

"Dixie"

"Ofen" |
Kohlbauernaufsatz, 2 km nördlich von Unterach: Öffentlicher
Badeplatz mit einigen Parkplätzen, Toiletten und guten
Grillmöglichkeiten. Steilwand bis ca. 35m, zwei Boote als
"Wracks". Es gibt auch einige sehr große alte Bäume, die aber
längeres Schwimmen über öde Sandflächen in 30-35m Tiefe erfordern.
Sicht bei starkem Andrang oft eingeschränkt.
Burgauer Wandl, km 23.2: Mit Felsen, Wurzeln und Bäumen,
altes Autowrack. Weitere Beschreibung und Bilder siehe
http://www.attersee.eu.tf/
Dixie, km 10.6: Gute Parkmöglichkeiten und
Toilettenhäuschen. Auch für Anfänger und Ausbildung geeignet. Vom
Einstieg nach rechts eine Plattform auf 6m, einige größere
Felsblöcke und Baumstämme. Auf ca. 15-20m die Überreste eines
Segelbootes als Wrack. Nach rechts Bretter und Balken als
Überreste einer alten Scheune auf 5m. Völlig zerlegt bietet aber einen
guten Unterschlupf für Jungfische und alte Hechte. Schwarze
Brücke, km 11.6: Schwerer Einstieg (Seil mitbringen sinnvoll),
schlechte Parkmöglichkeiten, kein Aufenthaltsbereich für
nicht-tauchende Begleiter, permanente Erinnerung an die "Gefahren"
durch Kreuze und Gedenktafeln für etliche verunglückte Taucher -
also alles in Allem - wer sich nicht ganz sicher ist soll besser zum
Kohlbauernaufsatz gehen (siehe oben) - der Rest folge mir!
Ofen, km 12.4: Mein Lieblingslatz und nicht jedermanns
Sache. Parkplätze liegen bis Mittag im Schatten, allerdings muss man
100m zum Einstieg laufen. Runterklettern über die Böschung ist
möglich, aber schadet der Uferbefestigung und oft auch dem Anzug.
Schon mancher konnte unten angelangt wegen Loch im Anzug gleich
wieder umdrehen.
Über öde Sand- und Geröllschräge geht es gerade runter. Bei
30m kommt man an die Kante und blickt in die Tiefe, bei 40m wird
die Wand endgültig senkrecht und unter einem ist nur noch der Abyss! Nun nach
Gusto links oder rechts immer die Wand lang. Zum Austauchen ist es
links oben schöner, ca. 10 Minuten vom Einstieg auf 5m ist das
Revier einer großen Hechtin. Wenn man dann beim Zurückschwimmen auf
5m den "Ofen" sieht ist man wieder am Ausgangspunkt und die Flasche
i.d.R. leer.
Versunkener Wald, km 3.4: Parkplatz für ca. 5-8 Autos,
vormittags im Schatten. Rechts vom Parkplatz gute
Einstiegsmöglichkeiten über öffentlichen Zugang. Sonst sind dort
große Teile des Seeufers privat und der See damit nicht
zugänglich. Die Bäume befinden sich links vom Einstieg in Tiefen
von 10, 22 und 35m, der Rest ist hauptsächlich flacher Sandgrund
Sonstiges: Gerade im Südbereich des Sees gibt es noch viele,
für Anfänger und nicht 100%-hardcore Taucher gut geeignete
Stelle. Beschreibungen findet ihr in diversen Taucherforen. |
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Sonstiges |
Die Zeit Mai/Juni und insbesondere die langen Wochenenden um
Himmelfahrt oder Fronleichnam eignen sich gut für eine Kurzausflug
von München aus. Das Wetter kann allerdings durchaus
unterschiedlich sein - letztes Jahr hatten wir Schnee - diesmal
30°. Die Sichtweiten Unterwasser sind gut, wenn auch nicht so gut
wie im Winter.
Die Tatsache, dass die Zahl der Taucher am See wohl etwas
abnimmt weil viele für die 4 Tage lieber nach Kroatien fahren kann
man mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. Leider
heißt es gar nicht, dass es leerer würde - gerade bei schönem
Wetter ist es schwierig mit mehreren Autos Parkplätze an den
Einstiegsstellen zu bekommen. Der See ist insgesamt sehr hell -
auf 40m kann man ohne Lampe den Computer ablesen. Die Temperaturen
betragen 18° an der Wasseroberfläche, sinken aber mit zunehmender
Tiefe rapide. Nass- und Halbtrockentaucher haben nur beim Anziehen
in der Sonne einen Vorteil. |
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Links
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Weiterführende Links:
Speziell Tauchplatzbeschreibungen und Bilder
Bilder gibt's hier im Fotoalbum
Attersee oder
hier als automatische ablaufende Dia-Show. |
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