Korfball Regeln (Quelle Meinolf Schumacher, SG Pegasus)
Neuerungen, die noch nicht ins Regelwerk eingearbeitet wurden:
Wird ein Spieler beim Pass zu einem nicht verteidigten Mitspieler gefoult, so muss,
unabhängig davon ob der Pass gelingt oder nicht, ein Strafwurf gegeben werden.
Entscheidet der Schiedsrichter bei einem Wurf auf den Korb auf Strafwurf, so wird der Strafwurf nicht gegeben,
wenn der Ball zu Beginn des Pfiffes bereits die Hand des Werfers verlassen hatte und durch den Korb fällt.
Der Korb wird anerkannt. Die Schiedsrichter müssen zum frühest möglichen Zeitpunkt den Strafwurf pfeifen.
Das heisst aber nicht, dass der Ausgang des Wurfes abgewartet werden soll.
In der letzten Regel-Änderung wurde festgelegt, dass ein Wurf nach Schneiden nur dann ungültig ist,
wenn der Verteigiger eine verteidigende Position innehatte. Dies wird rückgängig gemacht,
in dem gesagt wird, dass der Verteidiger eine behindernde Position innehaben muss.
Das heisst, dass das Werfen nach Schneiden auch dann nicht erlaubt ist,
wenn der Verteidiger zwar hinter dem Angreifer ist, aber sich bemüht diesem
(in einer Armlänge-Abstand) zu folgen und dies dadurch verhindert wird,
dass der Angreifer an einem Mitspieler so nahe vorbeiläuft, dass dies nicht möglich ist.
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass ein Spieler, der "Übernommen" wird
und dessen Gegenspieler in einem Abstand von einer Armlänge hinterherläuft, einen Strafwurf erhält,
da er nicht durch zwei Spieler behindert werden darf.